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Porträt von Heinz Knobloch, enercity-Kundenberater

Bewahren Sie einen kühlen Kopf!

Energie sparen >> In den Sommermonaten lässt mit steigenden Temperaturen die Konzentrationsfähigkeit bei der Arbeit merklich nach. Abkühlung tut Not, aber ohne dass die Kosten Sie gleich wieder ins Schwitzen bringen.

„Seit etwa fünf Jahren gibt es einen regelrechten Boom bei Klimanlagen in Geschäftsräumen“, beobachtet der enercity-Kundenberater Heinz Knobloch. Er führt dies darauf zurück, dass die Geräte kompakter, leiser, störungsfreier und preiswerter geworden sind. „Außerdem haben Einzelhandel und Gastronomie kaum noch Wettbewerbschancen, wenn sich die Kunden nicht wohl fühlen“, ergänzt Knobloch.

An Klimaanlagen gibt es mittlerweile eine große Auswahl. „Es lohnt sich immer, einen Fachmann zu konsultieren, denn das Raumklimagerät muss den jeweiligen persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen. Wichtig ist in jedem Fall, auf eine hohe Energieeffizienz zu achten“, empfiehlt die Bereichsleiterin der Deutschen Energie-Agentur (dena), Annegret-Claudine Agricola. So eigne sich zum Beispiel ein mobiles Gerät für einen flexiblen und kurzzeitigen Einsatz in einzelnen Räumen. Für die Kühlung mehrerer Räumlichkeiten allerdings biete sich ein so genanntes Splitgerät an, bei dem ein Teil der Anlage an der Außenwand installiert wird und der andere sich im Raum befindet. Manchmal eignen sich auch Kombinationen, die sowohl kühlen als auch heizen können. Da Klimaanlagen in ihrem Verbrauch generell kostspielig sind, kann es sinnvoll sein, bei großen Gebäuden auf mit Erdgas betriebene Geräte zurückzugreifen. „Zuerst sollte eine so genannte Kühllastberechnung von einem Experten durchgeführt werden, denn davon ist die Wahl der Klimaanlage abhängig“, erklärt der enercity-Kundenberater Heinz Knobloch.

Effizient kühlen – sechs heiße Tipps:

  • Achten Sie beim Neukauf einer Klimaanlage auf das EU-einheitliche Energielabel, mit dem die Geräte seit Dezember 2004 gekennzeichnet sind. Besonders stromeffiziente Anlagen erhalten die Bestnote „A“. So ein Gerät benötigt bis zu 15 Prozent weniger Energie als ein Gerät der Klasse „C“.
  • Die Anlage sollte regelmäßig, zum Beispiel im Jahresrhythmus, gewartet werden, denn Schmutz und Störungen vermindern ihre Effizienz. Außerdem ist es sinnvoll, einmal im Monat die Kondensatoren zu reinigen.
  • Nutzen Sie die Klimaanlage immer nur bei Bedarf. Wenn die Temperatur direkt an der Anlage regelbar ist, reicht eine Differenz von fünf bis sieben Grad Celsius zwischender Innen- und Außentemperatur meistens aus.
  • In klimatisierten Räumen müssenTüren und Fenster geschlossen sein, damit die Anlage ihre volle Wirkung erreichen kann. Gelüftet werden sollte dann immer nur für kurze Zeit.
  • Eine Zeitschaltuhr kann einen unnötigen Stromverbrauch der Anlage in der Nacht und am Wochenende vermeiden.
  • Fensterläden oder Außenjalousien sorgen dafür, dass sich Räume weniger aufheizen.

Mehr Infos und Tipps rund um Klimageräte und Strom sparen finden Sie unter:
www.asue.de
www.initiative-energieeffizienz.de

Beratungen und individuelle Energiesparkonzepte gibt es bei:
www.vea.de
www.hannover.ihk.de

Eine persönliche Beratung erhalten Sie auch bei Heinz Knobloch im enercity expo Café. Einen Termin können Sie unter der Telefonnummer (0511) 430-6632 oder per E-Mail vereinbaren: heinz.knobloch@enercity.de.

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