Er ist europaweit einzigartig – der enercity-Fonds proKlima. Sein Ziel: Klimaschutz vor Ort konkret umsetzen. So fördert er vor allem Maßnahmen zum Sparen von Heizenergie im Alt- und Neubau und unterstützt die Anschaffung von Solarwärmeanlagen. Seit seiner Gründung im Juni 1998 hat der enercity-Fonds bereits bis Ende 2005 mehr als 30 Millionen Euro Fördermittel und über 12.000 Breitenförderanträge bilanziert. Privathaushalte, Betriebe sowie öffentliche Einrichtungen profitieren davon – und natürlich die Umwelt. Alle bisher von proKlima geförderten Projekte vermeiden den Ausstoß von jährlich rund 64.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Um eine solche Menge auf natürlichem Weg zu binden, müsste man einen Wald anpflanzen, der 18 Mal so groß ist wie die Eilenriede in Hannover.
Der lokale enercity-Fonds proKlima ist überregionaler Vorreiter in Sachen Klimaschutz – nicht zuletzt dank seiner Förderpolitik: „Wir legen zukunftsorientierte Standards fest, weil wir nur Maßnahmen unterstützen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen oder die übliche Praxis qualitativ hinausgehen“, sagt Matthias von Oesen, Leiter der Geschäftsstelle proKlima. Deshalb überarbeitet der enercity-Fonds seine Förderprogramme regelmäßig und passt sie aktuellen Entwicklungen an. In diesem Jahr gibt es bei proKlima in mehreren Bereichen Neuerungen. Die bisherigen Förderprogramme werden fortgesetzt (siehe unten) – im Altbaubereich mit einigen Anpassungen: Denn im Jahr 2006 hat sich gezeigt, dass manche der von proKlima geförderten Maßnahmen mittlerweile erfolgreich im Markt etabliert sind. Dies gilt zum Beispiel für hochwertige Wärmedämmungen. Hier fördert der enercity-Fonds im Jahr 2007 nur noch besonders starke Außenwand- und Dachdämmungen. Die bisher ebenfalls angebotenen Zuschüsse für geringere Dämmstärken entfallen. Bei Fenstern mit 3-Scheiben-Wärmeschutzglas wird es auf Grund der enormen Nachfrage im Jahr 2006 reduzierte Fördersätze geben. Neu ist außerdem ein Programm zur Kraft-Wärme--Kopplung (KWK). Damit sollen Blockheizkraftwerke (BHKW) als dezentrale KWK-Anlagen ebenso gefördert werden wie der Ausbau von Nah- und Fernwärme als zentrale KWK.
Die proKlima-Zuschüsse gelten für Fördermaßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.
Mehr Infos
Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds sind im Internet verfügbar unter
Hier finden Sie auch weitere Informationen zu Passivhäusern oder Themen wie Altbaumodernisierung als Download.
Experten von proKlima erreichen Sie telefonisch unter der Nummer
Telefon (0511) 430-1970
Prima Klima!
Hier ein Überblick über alle Förderbausteine des enercity-Fonds proKlima für das Jahr 2007:
proKlima-Förderprogramme 2007
>> Altbau
>> Neubau
>> Solarwärme
>> Schulen
>> Vereinsgebäude
>> Kraft-Wärme-Kopplung