In Zeiten des Klimaschutzes und der immer knapper werdenden Ressourcen ist es wichtig, Energien sinnvoll zu nutzen. Bei Kraftwerken, die ausschließlich Strom produzieren, geht über die Hälfte der eingesetzten Energie verloren. Eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK-Anlage) dagegen erzeugt gleichzeitig sowohl Strom (Kraft) als auch Wärme. Damit wird der Energieträger so effizient wie möglich ausgenutzt und der Gesamtwirkungsgrad des Kraftwerks auf bis zu 90 Prozent gesteigert.
Die KWK wird in Heizkraftwerken (HKW, siehe Grafik unten) oder Blockheizkraftwerken (BHKW) umgesetzt. Prinzipiell können alle Brennstoffe genutzt werden. Meistens sind es Kohle oder Gas, wobei die Emissionen hierbei gering sind. In Biomasse-Kraftwerken werden auch Biostoffe wie zum Beispiel Holz, Pflanzenöl oder Stroh als Energieträger eingesetzt.
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| Gemeinschaftskraftwerk (GKH) in Stöcken | Heizkraftwerk Linden | Blockheizkraftwerk für Mehrfamilienhäuser | |
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Elektrische Leistung |
270.000 Kilowatt | 100.000 Kilowatt | 5 bis 10.000 Kilowatt |
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Brennstoff |
Steinkohle | Erdgas | Erdgas |
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Stromabgabe 2005 |
1.615 Gigawattstunden | 725 Gigawattstunden | ca. 40 Gigawattstunden |
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Anteil am Gesamtstrombedarfs Hannovers |
ca. 40 % | ca. 20 % | ca. 1 % |
Mehr Infos über KWK und HKW gibt es unter
www.bkwk.de
www.thema-energie.de
www.agfw.de.