Im letzten Jahr hieß es für alle kaufmännischen Azubis des ersten und zweiten Ausbildungsjahres: „Auf zum Kraftwerk Stöcken!“

An diesem Tag wollten wir mehr über das GKH Stöcken erfahren - uns sozusagen „energietechnisch“ weiterbilden. Und was bietet sich da mehr an, als eine geführte Besichtigung durch ein Kraftwerk? Zunächst haben wir eine theoretische Einführung über das Kraftwerk bekommen. Diese übernahm Herr Faflik vom enercity-Besucherdienst. Das GKH ist ein Gemeinschaftskraftwerk der Firmen Continental AG, VW Nutzfahrzeuge und enercity. Genau, daher auch GKH. Es steht für GemeinschaftsKraftwerk Hannover. Obwohl es bereits im Jahre 1986 erbaut wurde, also schon über 20 Jahre am Netz ist, erfüllt es noch heute alle Umweltstandards.
Nachdem wir mehr über die Wirkungskette und Funktionsweise des Kraftwerks erfahren haben, hieß es „Helm auf!" Bestückt mit dem schicken roten Accessoire sind wir dann über das Kraftwerksgelände gegangen und konnten so hautnah erkennen, wie solch ein riesiges Kraftwerk in der Praxis funktioniert. Besonders beeindruckend war es, direkt in den Kühlturm gehen zu können, die riesigen Brenneranlagen zu sehen oder auch durch die Trittgitter 65 Meter in die Tiefe zu gucken. Weniger aufschlussreich in Sachen Kraftwerkstechnik, aber mindestens genauso faszinierend, war der Blick von der Dachplattform des Kraftwerkblocks. Hier hatten wir eine wunderbare Sicht über Hannover.
Die Besichtigung technischer Anlagen, ob nun Kraftwerk oder Umspannwerk, führt uns „Kaufmänner“ immer wieder vor Augen, was es bedeutet, jederzeit zu Hause das Radio einschalten zu können. Egal zu welcher Zeit, denn der Strom fließt. Stromversorgung ist für uns etwas Selbstverständliches. Das soll es auch sein – übrigens einer unserer Unternehmensgrundsätze. Aber welche unglaubliche Technik dafür benötigt wird, um die Versorgungssicherheit zu erhalten, ist immer wieder beeindruckend!