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Passivhaus-Ausstellung: Bauen, Modernisieren und Energiesparen

Parallel zur 16. Internationalen Passivhaustagung präsentiert eine umfassende Ausstellung im Hannover Congress Centrum (HCC) innovative Produkte und Dienstleistungen zum Thema energieeffizientes Bauen und Modernisieren

Hannover, den 25. Januar 2012

Bewohner von Passivhäusern können steigenden Energiepreisen gelassen entgegensehen. Denn sie haben nur sehr niedrige Heizkosten. Die Passivhaus-Ausstellung in Hannover zeigt am 4. und 5. Mai 2012, wie diese Einsparung möglich ist. Über 100 Aussteller präsentieren im HCC ihre Produkte: Das Angebot reicht von Passivhauskomponenten wie Fenstern mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bis hin zu Heizsystemen und Solaranlagen. Zu den Ausstellern zählen Hersteller, Bauunternehmen, Energieberater, Architektur- und Ingenieurbüros sowie Fachverbände und andere Organisationen. „Die Passivhaus-Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, um sich umfassend über aktuelle Trends zu informieren“, sagt proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap und fügt hinzu: „An den Messeständen können die Besucher viele Produkte direkt vor Ort anschauen und sich professionell beraten lassen.“ Außerdem gibt es ein interessantes Vortragsprogramm und eine Verlosung, bei der die Besucher einen Wochenendaufenthalt in einem Passivhaus-Hotel in Deutschland oder Österreich gewinnen können. Veranstalter der Passivhaus-Ausstellung sind der enercity-Fonds proKlima und das Passivhaus Institut. Die Öffnungszeiten sind am Freitag, 4. Mai, von 9.00 bis 19.00 Uhr und am Sonnabend, 5. Mai, von 9.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Passivhäuser gefragt wie nie zuvor

„Die Passivhaustechnik ist nicht nur für Neubauprojekte interessant. Auch bei der Sanierung von Altbauten kann durch intelligente Lösungen jede Menge Energie gespart werden“, betont Harald Halfpaap. Allein in der Region Hannover gibt es bereits mehrere Hundert Passivhäuser. Im Jahr 2011 hat der enercity-Fonds den Bau von 93 Passivhaus-Wohneinheiten bezuschusst. Darunter sind 36 Ein- und Zweifamilienhäuser, 38 Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus. Hinzu kommen zwei Schulen, zwei Kindertagestätten, eine Mensa, zwei Sporthallen sowie drei Verwaltungs- und Bürogebäude im Passivhausstandard. Die Nachfrage nach Passivhäusern wächst weiter. Bestes Beispiel: In Hannover-Wettbergen entsteht derzeit Europas größte Null-Emissions-Siedlung „zero:e park“ mit 300 Passivhäusern. „Die Errichtung der Häuser des ersten Bauabschnitts ist in vollem Gange. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Vermarktung des zweiten Bauabschnitts sogar um ein Jahr vorgezogen“, berichtet Halfpaap.

Internationale Passivhaustagung zum zweiten Mal in Hannover

Die 16. Internationale Passivhaustagung und die begleitende Passivhaus-Ausstellung sind nach 2006 zum zweiten Mal zu Gast in Hannover. Im vergangenen Jahr fand die Veranstaltung in Innsbruck statt. Die Tagung ist mit über 1.000 Teilnehmern der weltweit größte Kongress für energieeffizientes Bauen. Die parallel stattfindende Ausstellung ist die Leitmesse der Passivhausbranche. Zu der Ausstellung erwarten die Organisatoren mehrere Tausend Besucher.

Weitere Informationen zur Passivhaus-Ausstellung erscheinen im Internet unter www.proKlima-hannover.de. Auskünfte gibt es bei proKlima auch unter der Telefonnummer (0511) 430-1970.

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Ansprechpartner für die Presse
Markus Glombik, Tel. (0511) 430-3139
E-Mail: markus.glombik@enercity.de
proKlima – Der enercity-Fonds
Glockseestraße 33
30169 Hannover

Der enercity-Fonds proKlima

Der im Juni 1998 gegründete Klimaschutzfonds proKlima ist bis heute europaweit einzigartig. Finanziert wird proKlima von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen das proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity). enercity trägt den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund fünf Millionen Euro. proKlima bewilligte von 1998 bis 2011 Fördermittel in Höhe von fast 50 Millionen Euro. Die Vergabe des Geldes erfolgt nach festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind dabei ausschlaggebend. Mit Know-how und Zuschüssen unterstützt proKlima vor allem die Einsparung von Heizenergie und Strom.

Ein Schwerpunkt der Förderprogramme ist das energieeffiziente Bauen und Modernisieren. Gefördert werden zum Beispiel Wärmedämmungen, Komfortlüftungsanlagen, neue Fernwärmeanschlüsse, Blockheizkraftwerke, Solarwärme- und Holzheizanlagen. Ziel ist unter anderem die weitere Etablierung des energiesparenden Passivhaus-Standards. Eine wichtige Rolle spielt zudem die individuelle Beratung durch Experten: Zum Beispiel geben von proKlima gelistete Stromlotsen bei Vor-Ort-Terminen Tipps zum Stromsparen und PV-Lotsen helfen bei der Realisierung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus gehört auch die Ausstattung von Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu den Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien zu den Aufgaben des enercity-Fonds.

www.proklima-hannover.de

 



Frau an einem Zeitungsständer

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