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Im Netz Gefangenen helfen

enercity spendet 10.000 Euro an Teen Spirit Island

Hannover, den 01. Februar 2012

Anstelle von Weihnachtspräsenten unterstützt enercity in jedem Jahr Initiativen und Organisationen der Kinderbetreuung und -hilfe in Hannover. Dieses Jahr gehen 10.000 Euro an Teen Spirit Island, der Therapiestation für suchtabhängige Kinder und Jugendliche auf der Bult.

Die 1999 gegründete Einrichtung widmet sich seit 2009 speziell Kindern und Jugendlichen mit Internet- und Computersucht. Die diesjährige enercity-Spende soll insbesondere therapeutische Angebote für Patienten, die dieser nicht-stoffgebundenen Sucht verfallen sind, fördern. Aktuelle Auswertungen gehen davon aus, dass bundesweit etwa 500.000 Jugendliche (überwiegend junge Männer) Spielsucht gefährdet sind. Die im Februar 2010 mit einem Erweiterungsbau versehene Therapieeinrichtung am Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult bietet inzwischen 18 stationäre Behandlungsplätze.

Michael Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG, überreichte am Mittwoch, 1. Februar 2012, einen symbolischen Scheck an die beiden Vertreter der Organisationen, Dr. Thomas Beushausen, Vorstand Stiftung Hannoversche Kinderheilanstalt, und Sepp D. Heckmann, Sprecher des Kuratoriums von Teen Spirit Island.

"Ich freue mich, in diesem Jahr die enercity-Spende an diese wichtige Einrichtung geben zu dürfen. Das Gefährdungspotenzial des übermäßigen Nutzens der Unterhaltungsmöglichkeiten mit Computern steigt. Es ist gut, dass es derartige Hilfe für Kinder und Jugendliche gibt, zusätzlich zu der Prävention in Elternhaus und Schulen“, so Feist anlässlich der Spendenübergabe.

Dr. Beushausen dankt für die großzügige Spende: „Wir freuen uns sehr, dass dieses deutschlandweit einzigartige Pilot-Projekt durch die Unterstützung von enercity an Fahrt gewinnt.

Junge Menschen bekommen durch gezielte Therapie Perspektiven für eine suchtfreie Zukunft im Umgang mit Internet und Computer, die ihnen Chancen für ein Leben mit gestärktem Selbstvertrauen ohne Abhängigkeiten eröffnet.“

Sepp D. Heckmann betont, wie wichtig zusätzliche therapeutische Angebote, wie z. B. Kletterkurse an steilen Felsen im Ith und andere sportliche Aktivitäten sind, die das Körpergefühl, den Mut und das Selbstbewusstsein stärken. Auch Werk- und Kreativworkshops böten Möglichkeiten, eigene Ideen zu entfalten und praktische Erfahrungen zu machen. Leider werden diese Kurse nicht von den Kassen getragen, so dass die Förderung durch Spender hoch willkommen ist, um wichtige Vorraussetzungen für ein Leben ohne virtuelle Abhängigkeiten zu schaffen.

Informationen: http://www.tsi-hannover.de/

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Frau an einem Zeitungsständer

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