Förderung für Ladelösungen über den Bund

Sie wollen auf Ihrem Gelände öffentliche Ladestationen installieren? Dann sind Fördergelder eine gute Unterstützung. Doch man muss sich ranhalten. Die erste Runde des Fördertopfes des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur lief Ende April 2017 aus. Jetzt startet die zweite Runde und endet spätestens am 30. Oktober 2017.

Fördermittel für mehr Ladestationen

Am 13. Februar 2017 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die „Förderrichtlinie der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ bekannt gemacht. Dabei handelt es sich um ein Programm zum Ausbau des Ladesäulenbestands, das über drei Jahre läuft, mit voraussichtlich je einem Aufruf zur Antragseinreichung pro Jahr. Betreiber können einen Antrag auf finanzielle Förderung für den Bau von Elektroladestationen stellen. Dabei müssen bestimmte Kriterien wie zum Beispiel Kennzeichnung der Stellplätze an der Ladestation, Vorgaben zu den Steckerstandards, spezielle Anforderungen an Authentifizierung und Abrechnung erfüllt werden.

Ab dem 14. September 2017 startet die nächste Förderrunde mit einem Fördertopf von 100 Millionen Euro zur Errichtung von 12.000 Normalladepunkten und 1.000 Schnellladepunkten. Besonders die Schnellladepunkte sind begehrt. So gingen in der ersten Runde cirka 1.300 Anträge für rund 6.000 Ladepunkte ein, davon rund 920 für Schnellladepunkte.

Die Förderanträge für E-Ladestationen müssen bis zum 30. Oktober, 16:00 Uhr eingereicht werden. Pro Bundesland wurde eine maximale Anzahl an förderbaren Ladepunkten festgelegt. Sobald diese überschritten wird, entscheiden dieses Mal die Kosten pro kW installierter Gesamtladeleistung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website vom BMWI: