Hannover, 23. Mai 2013

Neues Ausstellungsprojekt: enercity kooperiert mit kestnergesellschaft

enercity und die kestnergesellschaft kooperieren für das Ausstellungsprojekt „Der Schein" (23. August bis 3. November 2013), einer Gruppenausstellung, die sich der Bedeutung von Gold und Glanz in der zeitgenössichen Kunst widmet. Hochkarätige Werke international renommierter Künstler wie Joseph Beuys, Max Bill, Andreas Gursky, Sherrie Levine und Thomas Demand beleuchten die Doppeldeutigkeit des Begriffs „Schein", der sowohl für Reflexion und Glanz als auch für Illusion und Täuschung steht

„Die kestnergesellschaft ist einer der größten und bekanntesten deutschen Kunstvereine. Veit Görner und seinem Team gelingt es immer wieder, Arbeiten von national und international wichtigen Künstlerinnen und Künstlern nach Hannover zu holen. Wir freuen uns sehr, diese Ausstellung als Kooperationspartner unterstützen zu können und mit Blick auf unseren Heimatstandort einen Beitrag zur Lebensqualität der Stadtgesellschaft zu leisten“, so Michael Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG. „enercity setzt damit sein langjähriges Engagement für Kunst und Kultur in Hannover und der Region fort.“

„enercity ist bereits seit langer Zeit ein bedeutender und zuverlässiger Unterstützer der kestnergesellschaft. Als Corporatepartner leisten die Stadtwerke jedes Jahr einen wesentlichen Beitrag zur Ausgestaltung unseres Programms. Umso mehr freut es mich nun, dass enercity als alleiniger Förderer das wunderbare Ausstellungsprojekt 'Der Schein' ermöglicht, das die Werke von Stars der internationalen Kunstszene hier in Hannover zeigen wird", sagt der Direktor der kestnergesellschaft Veit Görner.

Anlass der Ausstellung „Der Schein" ist der spektakuläre Fund in einem Acker bei Syke im Frühjahr 2011: Bei archäologischen Voruntersuchungen zum Bau der Nordeuropäischen Erdgasleitung wurde der größte jemals in Deutschland geborgene Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Die restaurierten Fundstücke werden im Herbst 2013 im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zeitgleich geht in der kestnergesellschaft die Ausstellung „Der Schein" der Idee von Glanz und Perfektion und ihrer Täuschung in der Kunst nach. Ausgewählte Kunstwerke spielen mit wertvollen Materialien und glänzenden Oberflächen und erwecken den Anschein von Ewigkeit und Immaterialität. Einige der ausgestellten Arbeiten entlarven sich allerdings auf den zweiten Blick als Illusionen und bestätigen nicht ohne Humor: Nicht alles was glänzt ist Gold und Schein ist manchmal mehr als Sein. Dieses Doppelspiel ist nicht nur historisch bedeutsam und verdeutlicht die metaphorische Komplexität des Goldes, sondern ist auch in einer dem Spektakel folgenden Gegenwart verstärkt präsent.

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