Hannover, 10. Juni 2013

50 Jahre und wunderschön

Tag des offenen Kraftwerks mündet in neue Dauerillumination

Das Schönste gab es erst nach dem gehaltvollen Besuchertag im enercity-Heizkraftwerk Linden am 9. Juni 2013 draußen zu sehen. Ab 22.30 Uhr, als es völlig dunkel wurde, erstrahlte Hannovers weithin sichtbare neue Dauerillumination. Die allseitig positive Resonanz auf die temporäre Anleuchtung des Heizkraftwerks im Januar 2013 war für enercity Ansporn, ein Konzept für eine dauerhafte Beleuchtung der Kraftwerkstürme zu entwickeln. Seit dem gestrigen Tag des offenen Kraftwerks hat dieses regelrechte Wahrzeichen Hannovers eine größere und wahrlich bezaubernde Sichtbarkeit.

Die drei auffälligen Kraftwerkstürme geben von nun an dem nächtlichen Hannover eine völlig neue Note. Beim Finale des abendlichen Bühnenprogramms sagte Jörg Bressem vom enercity-Stadtbeleuchtungsteam im Schlusstalk mit Moderator DESiMO: „Wir haben hier elektronisch gesteuerte RGB-LED-Lichttechnik eingesetzt. Solche Illuminationen hat unser Lieferant  in einer Reihe von Metropolen dieser Welt realisiert. Diese LED-Technik illuminiert  beispielsweise die Christus-Statue in Rio de Janeiro, das Lafayette-Kaufhaus in Paris oder die Lee Gardens One-Skyscraper in Hongkong“.

Ein erstes Foto der neuen Illumination finden Sie hier zum Download:

PIN-Code: GW2MD
https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=GW2MD

Rund 7.000 Gäste nutzten gestern ab 13.00 Uhr die Gelegenheit, das Heizkraftwerk zu erkunden und das bunte Programm auf dem Hof wahrzunehmen. Die Warteschlangen für den Parcours im Inneren des Kraftwerks reichten meist über den gesamten Hof bis zur Einfahrt Elisenstraße. Neben den enercity- und proKlima-Informationsangeboten für Große und den vielen Spielmöglichkeiten für die Kleinen nahmen zahlreiche Gäste an den Exkursionen der enercity Netzgesellschaft mbH in die Kellerräume der Fernwärmepumpstation teil. Hannovers Fernwärmenetz hatte mit der Errichtung des Heizkraftwerks Linden hier seinen Ausgangspunkt und misst derzeit über 300 Kilometer Länge.

Stellvertretend für die zahlreichen Beispiele der pop-kulturellen Verwendung der Drei-Türme-Symbolik in Hannover-Linden betrieben mehrere örtliche Anbieter auch einen Fan-Shop mit T-Shirts, Aufklebern, Buttons, Taschen oder anderen modischen Accessoires. Auch das kleinere gestrickte Heizkraftwerk von Mansha Friedrich war auf dem Kraftwerkshof zu bewundern. Eine Beamerbildershow am Anlagenparcours zeigte die rund 50 bei enercity bekannten Beispiele des künstlerisch-grafischen Umgangs mit dem Heizkraftwerk-Icon.

Möglichkeit zum Download der HKW Linden-Kultobjekte (PDF):

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Eckdaten zur neuen Lichtinstallation

Technik und Farbgebung:

  • 72 Strahler wurden rund um die Türme und auf deren Dächern installiert
  • Lichtkonzept vom enercity-Stadtbeleuchtungsteam entwickelt
  • diese Beleuchtungssituation bedurfte spezieller LED-Leuchten, die auf dem Weltmarkt beschafft wurden (der Lieferant hat unter anderem die Christus-Statue in Rio de Janeiro, das Lafayette-Kaufhaus in Paris oder die Lee Gardens One-Skyscraper in Hongkong illuminiert)
  • computergesteuerte LED-Technik kann das komplette Farbspektrum wiedergeben
  • die Kraftwerkstürme werden rot-violett, mit fließenden Übergängen zwischen den Farbtönen, angestrahlt (diese enercity-Farben symbolisieren "positive Energie")
  • die Schornsteine werden weiß angeleuchtet

Energieeffizienz:

  • moderne, Energie- und Betriebskosten sparende LED-Technik
  • zum Einsatz kommen drei Leuchtentypen/stärken mit einer Gesamtleistung von 4,5 kW (also 4.500 Watt - entspricht der Leistung von drei starken Fönen oder zwei Staubsaugern) und ergibt geschätzt einen Jahresverbrauch von 9.000 kWh (entspricht zwei bis drei Privathaushalten)
  • dosierter Einsatz (Zeitprogrammierung): Nachtabschaltung zwischen 0.30 Uhr und 6.00 Uhr (der jeweilige Leuchtbeginn am Abend ist gekoppelt an die Steuerung der Straßenbeleuchtung)

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