Hannover, 02. Februar 2014

Sonder-Testaktion: Eine Woche e-up! fahren

Mit dem VW e-up!  kam eines der Elektroauto-Serienmodelle deutscher Hersteller auf den Markt. Gemeinsam mit dem VW-Autohaus Gessner & Jacobi startet die enercity Contracting GmbH (eCG) unter dem Motto „Ich fahre e-up!" dazu eine Kundentestaktion, um den rein elektrisch angetriebenen Kleinwagen eine Woche auf allen Wegen des Arbeits- und Freizeitalltags erproben zu können.  

"Technische Test- und Fahrberichte zur Leistungsfähigkeit von E-KFZ gibt es reichlich. Dennoch herrscht Skepsis, ob die reinen E-Autos die Alltagswege tatsächlich bewältigen können", führt Frerich Brandes, Mobilitätsberater bei der eCG, an. "Eine kurze Testfahrt beim Händler macht zwar Spaß, gibt aber noch keine erschöpfende Antwort hierauf", ergänzt Heinrich Jacobi, Geschäftsführer von Gessner & Jacobi. Diese Umstände waren Anlass für Gessner & Jacobi und die enercity Contracting GmbH einen Langzeittest für ausgewählte Kunden zu organisieren.  

Zum Auftakt der Auslobung der Testaktion "Ich fahre e-up!" drehen Anfang Februar schon Mal Pressevertreter ihre Runden mit dem flinken Kleinwagen und berichten hierüber. Im März sind dann Kunden mit dem Testen dran. Von Dienstag, 4. März, bis Montag, 10. März 2014, und  Donnerstag, 13. März, bis Mittwoch, 19. März 2014, sollen dann je zwei Privat- und Gewerbekunden den neuen VW e-up! für einen ausgiebigen Alltagstest kostenlos geliehen bekommen.   

Interessenten können sich auf der Internetseite www.enercity.de/emobility über die Voraussetzung zur Teilnahme informieren und bis zum 21.02.2014 eine aussagefähige Bewerbung per E-Mail abschicken. Neben dem Besitz eines gültigen Führerscheins und einen Stellplatz mit Stromanschluss ist auch die überzeugende Schilderung der Motivation und der Art des geplanten Einsatzes wichtig - welche Wege im Berufs- und Privatalltag sollen damit bewältigt werden? Die gemachten Erfahrungen sind bestmöglich zu dokumentieren, damit auch andere Interessenten darüber informiert werden können.  

Der Kleinwagen mit einem 18,7 kWh starken Akku lässt sich an der Haushaltssteckdose am eigenen Stellplatz aufladen, was aufgrund der geringeren Leistung (2,3 kW) aber länger dauert (80 Prozent in sieben bis 100 Prozent in neun Stunden). Unterwegs können die inzwischen acht, derzeit kostenfreien E-Ladestationen mit enercity UmweltStrom in Hannover und Langenhagen genutzt werden. Wer sich letztendlich ein E-Auto beschafft kann sich am Stellplatz eine Ladebox installieren (beide Ladetechniken: 3,6 kW / 80 Prozent in vier bis 100 Prozent in sechs Stunden). An den bis dato seltenen Gleichstrom-Ladestation ermöglicht das DC-Laden rund 80 Prozent in 0,5 Stunden.     

Überregionale Information zu Standorten von Ladestationen finden Sie unter: 
www.e-tankstellen-finder.com - www.stromdrive.de - www.lemnet.org - www.stromtankstellen-21.de  

Für den Antrieb des e-up dient ein 60 kW / 82 PS starker Elektromotor, der in Dauerleistung rund 40 kW / 55 PS bereitstellt. Das maximale Drehmoment beträgt 210 Nm und ist ab der ersten Um-drehung wirksam. Bis zu 130 km/h kann der e-up fahren und die Reichweite pro Akkuladung beträgt bis zu 160 Kilometer (abhängig vom individuellen Fahrverhalten und Außentemperaturen). Die Nutzer können zwischen Fahrmodi (Normal, Eco und Eco+) auswählen, die sich in ihrem Stromverbrauch unterscheiden. Bei sparsamem Fahren mit Eco+ ist die Maximalgeschwindigkeit auf 95 km/h gedrosselt.     

Interessant für Käufer des VW e-up! ist das Angebot der „Ergänzungsmobilität", das die eingeschränkte Reichweite des E-Fahrzeugs ausgleicht. In den ersten drei Jahren haben sie die Möglichkeit ein Ersatzfahrzeug mit konventionellem Antrieb für Urlaubs-, Tages- und Wochenendfahrten zu buchen. Jeweils 30 kostenlose Mietwagentage pro Jahr der Volkswagenflotte Euromobil umfasst das Angebot.

Fotos zur Übergabe des VW e-up! an den Ersttester und HAZ-Redakteur Conrad von Meding sowie den Leitfaden zur Bewerbung für die Testaktion „Ich fahre e-up!" finden Sie hier zum Download (ggfs. PIN-Code erforderlich):
PIN-Code: WGTK5
https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=WGTK5  

Fotos zum VW e-up! bei enercity finden Sie hier zum Download (ggfs. PIN-Code erforderlich): 
PIN-Code: VXG30
https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=VXG30   

PIN-Code: TULSX
https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=TULSX  

Die Bilder dürfen für Berichterstattung über enercity frei verwendet werden (darüber hinausgehende Verwendung nur mit Freigabe von enercity).

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Hintergrund-Information: Das enercity-Engagement zur Elektromobilität  

Seit dem Jahr 2010 sammelt enercity eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Aspekten und Formen der Elektromobilität, konkret mit Ladestationen im Netzgebiet sowie unterschiedlichen E-Mobilen, sowohl Nutz- als auch Privat- und Freizeitfahrzeugen, mit zwei oder vier Rädern.

E-Ladestationen mit enercity UmweltStrom:

Seit Ende 2010 hat die enercity Contracting GmbH inzwischen acht öffentliche E-Ladestationen mit enercity UmweltStrom in Betrieb. Sieben davon sind für Elektroautos. Pedelecs, Elektroroller und Segways können exklusiv vor dem enercity-KundenCenter direkt neben der Oper elektrisch tanken. Der Zugang erfolgt per E-Ladekarte (RFID) oder nach Registrierung per SMS/Mobil-Telefon. Eine Übersicht zu den enercity-Ladestationen und deren Nutzungsbedingungen ist unter www.enercity.de/emobility oder www.enercity-contracting.de zu finden.

Rollertestflotte (Langzeittest und Schnuppertest):

Bei Langzeittests mit zehn enercity E-Rollern von Herbst 2010 bis Ende 2011 hatten enercity-Kunden die Möglichkeit, ausgiebig Alltagserfahrungen mit den E-Rollern zu sammeln (rund 90 Testpersonen beteiligten sich, bei teilweiser Gruppennutzung). Die Testpersonen konnten sich davon überzeugen, dass die E-Roller eine umweltfreundliche und praktikable Alternative zum Auto sind. Die Vorteile der E-Roller kamen bei den Testern deutlich zur Geltung: keine Abgasemissionen, kein Verkehrslärm, günstige Treibstoffkosten sowie ein geringer Flächenbedarf beim Parken und bei der Nutzung des Verkehrsraums. Die Langzeittests bestätigten die Annahme, dass die kleinen, leichten und effizienten E-Roller die Anforderungen des Verkehrs in Innenstädten und Ballungsgebieten gut abdecken. Ab Mitte April 2012 konnten noch mehr Interessenten in Hannover die Möglichkeit zu drei- bis viertägigen Schnuppertests bekommen. Bis Ende 2013 erlebten mehrere Hundert Kunden die Vorzüge der elektrischen Zweiradmobilität.

Twizy-Testaktion:

Eine positive Bilanz ergab auch der rund sechs Wochen dauernde Langzeittest mit drei Twizy-E-Mobilen im Herbst 2012: Arbeits- und Verkehrswege in der Freizeit konnten voll abgedeckt werden, die Begeisterung überwog eindeutig.  

Die von den Testpersonen bei rund 3.500 Kilometern Fahrstrecke gemachten Erfahrungen hat enercity in einem Abschlussbericht zusammengefasst.  

Die Erfahrungen mit dem Twizy-Test auf Hannovers Straßen bestätigen enercity in der Annahme, dass sich E-Mobilität im Bereich des motorisierten Individualverkehrs – neben der in großer Zahl zunehmenden Pedelecs/E-Bikes – in Großstädten stark in Form von E-Zweirädern und insbesondere sogenannten „Mikromobilen" entfalten wird. Von Dezember 2012 bis Frühjahr 2013 wurde ein Twizy weiter dem Winter-Härtetest unterzogen. In bewährter Form waren die im Alltag gemachten Erfahrungen im Blog der IGS Mühlenberg nachzulesen, wo bereits der gesamte Testzeitraum von Herbst 2012 dokumentiert wurde: blogs.igs-muehlenberg.de/twizy  

E-Mobilität im enercity-Fuhrpark:    

Im eigenen Fuhrpark macht enercity direkte Erfahrungen zur E-Mobilität im Arbeitsalltag. Die interne Tischler- und Malerwerkstatt testete 2010 und 2011 den aus Wunstorf stammenden EcoCarrier. Ab Dezember 2011 kamen drei E-Caddys von VW-Nutzfahrzeuge hinzu. Die Nutzfahrzeuge werden bei enercity in technischen Bereichen genutzt, die tagsüber stadtweite Einsätze haben und nachts das Auto zum Laden stehen lassen. Dies sind das Zählermanagement, der Stromnetzbetrieb sowie die "Gasspeicher Hannover GmbH" in Ronnenberg-Empelde, von wo aus tägliche Fahrten zwischen dem Gasspeicher und dem Verwaltungssitz am enercity-Standort Ricklingen erfolgen. Seit Ende November 2013 sind auch zwei von zukünftig weiteren VW E-Up im enercity-Fahrzeugpool im Einsatz. Alle großen Verwaltungsstandorte, wie auch das innerstädtische KundenCenter, sind mit Elektrofahrrädern (Pedelecs) ausgestattet. Die insgesamt zehn Pedelecs bei enercity erfreuen sich großer Beliebtheit, insbesondere bei innerstädtischen Baustelleninspektionen, die ohne Parkplatznot vorgenommen werden können.  

Die Bilder dürfen für Berichterstattung über enercity frei verwendet werden (darüber hinausgehende Verwendung nur mit Freigabe von enercity).  

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