Hannover, 21. Februar 2014

Baugrundvoruntersuchung zum enercity-Windpark Wieckenberg startet

Nahe dem Wietzer Ortsteil Wieckenberg plant enercity im Jahr 2015 einen Windpark mit bis zu acht Windenergieanlagen zu errichten. Die erforderlichen Untersuchungen, die die Umweltverträglichkeit des Parks garantieren, haben bereits begonnen.

In Kürze startet eine Untersuchung des Baugrundes. Bei dieser werden geotechnische Kennwerte ermittelt, die Auskunft über die Tragfähigkeit und zur generellen Baugrundeignung des Bodens geben. Auf dieser Grundlage kann ein geeigneter Fundament-Typ der Anlagen ermittelt werden. Die Erkenntnisse sind auch für die Auswahl des Anlagenherstellers und die erforderlichen Erdarbeiten relevant.

Im Zeitraum Februar bis März 2014 werden Vermesser und weiteres Fachpersonal eines erfahrenen Bodengutachters vor Ort sein, um die erforderlichen Baugrundvoruntersuchungen durchzuführen. Durch Sondierungen werden verschiedene Messgrößen in unterschiedlichen Bodentiefen ermittelt. Bereiche stillgelegter Öl-Bohrungen werden sowohl bei den Bodenuntersuchungen als auch beim Bau der Windanlagen ausgespart.

Aufgrund der Raumbedeutsamkeit des beplanten Gebietes wird enercity ein Raumordnungsverfahren beantragen. Das ursprünglich Mitte dieses Jahres geplante Genehmigungsverfahren für das Windparkprojekt folgt im Anschluss. „Mit dem Raumordnungsverfahren können wir sicherstellen, dass unser Windpark im Einklang mit den Zielen der Raumordnung steht und dass das Vorhaben Umwelt und Natur in diesem Bereich nicht gefährdet", erläutert enercity-Projektentwickler Frank Dollmann die zusätzliche Maßnahme. Nach Abschluss dieses Raumordnungsverfahrens (Ende 2014) stellt enercity den Antrag für die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Der Baubeginn des Windparks ist weiterhin für 2015 geplant.

Anfang des Jahres 2012 waren erstmals Pläne publik geworden, dass in Wietze ein Windpark entstehen könnte. Einige Flächeneigentümer hatten sich zu der Windpark Wieckenberger Wiesen GbR zusammengeschlossen und mit enercity einen Pachtvertrag geschlossen. Im November 2013 hat enercity dieses Vorhaben den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde vorgestellt.

Eine Simulation des Erscheinungsbilds der geplanten Anlagen (aus drei Sichtachsen) gibt es als Download-hier (ggfs. PIN-Code erforderlich: 80GN3):

https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=80GN3

Die drei dargestellten Sichtachsen sind:

  • Der Anblick des Windparks von der Steinförder Straße (B214) in Richtung Süden
  • Blick vom Knüppelweg (K5) in Richtung Osten
  • Blick vom Ortsrand (Celler Weg) aus

Mit einem Jahresumsatz von rund 2,5 Milliarden Euro gehört die Stadtwerke Hannover AG zu den großen kommunalen Energieversorgern Deutschlands. Unter der Dachmarke „enercity – positive energie" wird eine breite Palette an Produkten und energienahen Dienstleistungen aus einer Hand angeboten, auch für viele kommunale Einrichtungen in der Region. Insgesamt beliefert enercity über 650.000 Menschen mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser.

3.008 Zeichen, 372 Wörter