Hannover, 28. März 2014

Jahresbilanz des enercity-Fonds proKlima erschienen

Mit seinem aktuellen Jahresbericht bilanziert der enercity-Fonds proKlima nicht nur das vergangene Geschäftsjahr. Bald 15 Jahre erfolgreiche Arbeit für mehr Klimaschutz hat der Fonds seit seiner Gründung 1998 geleistet. Der Jahresbericht bietet alles Wissenswerte zum Jubiläumsjahr in Zahlen.

Vor dem Hintergrund der Energiewende spielt die – große und zu sehr vernachlässigte – Energiequelle Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Wärmeverbrauchssenkung in Gebäuden oder Stromeinsparung können kundenseitig dazu beitragen, die Kostenentwicklung im Griff zu behalten. Der enercity-Fonds macht hierzu die richtigen Angebote und setzt mit der Passivhausförderung Maßstäbe für das Bauen der Zukunft.

Klimaschutz ist eine Aufgabe mit globaler Dimension, deren Umsetzung Engagement, Initiativen und Maßnahmen auf lokaler Ebene erfordert, verzahnt mit dem Handeln auf staatlicher und europäischer Ebene. Die Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze und der Energieversorger enercity gehen mit gutem Beispiel voran: proKlima unterstützt eine Vielzahl von städtischen Projekten zur Gebäudesanierung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz.

Passivhausprojekte und Breitenförderung

Öffentliche Bauten im energiesparenden Passivhaus-Standard sind dabei ein wichtiger Baustein. 2013 wuchs allein die Zahl der Passivhaus-Kitas im proKlima-Fördergebiet auf 17 an. Als Bindeglied und Initiator im Netzwerk der Region Hannover trägt proKlima entscheidend zur Realisierung solcher kommunalen Projekte bei. Zudem motiviert der enercity-Fonds immer wieder Privathaushalte und Unternehmen, sich für den Klimaschutz in der Region stark zu machen.

Über drei Millionen Euro, nochmals rund 180.000 Euro mehr als im Vorjahr, sind 2013 allein in die Breitenförderprogramme geflossen. Ein großer Teil in Modernisierungs- und Neubauvorhaben, was auch dem örtlichen Handwerk zugute kommt. Der enercity-Fonds proKlima hilft nicht nur, Energie zu sparen, sondern stärkt auch die Kompetenz des Handwerks und Baugewerbes in der Region. Die Menschen der Region sind bereit, in die eigenen vier Wände zu investieren. Um solche Projekte gezielt umsetzen zu können, bildet proKlima auch in Zeiten der politischen Unsicherheiten eine verlässliche Basis.

119.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich vermieden

Alle 2013 von proKlima geförderten Maßnahmen vermeiden pro Jahr den Ausstoß von 9.192 Tonnen Kohlendioxid. Betrachtet man den Zeitraum vom proKlima-Gründungsjahr 1998 bis zum Jahr 2013 ergibt sich eine jährliche CO2-Vermeidung von insgesamt 118.527 Tonnen durch die gesamte Projektförderung des enercity-Fonds.

Der aktuelle proKlima Jahresbericht 2013 steht hier zum Download zur Verfügung. http://www.proklima-hannover.de/ueber_proklima/jahresbericht.php

Gedruckte Exemplare können bei der proKlima-Geschäftsstelle (proklima@enercity.de) bestellt werden.

Information und Service

Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds stehen im Internet unter www.proklima-hannover.de bereit. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch über die Nummer (0511) 430-1970 erreichbar. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagengen, Ronnenberg und Seelze.

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