Hannover, 01. April 2014

Fachbuch zu dichter Verbindungstechnik bei enercity vorgestellt

Mit der Energiewende müssen konventionelle Kraftwerke immer häufiger An- und Abfahren. Diese höhere Beanspruchung als bisher wirkt sich besonders bei extrem druck- und hitzebelasteten Rohrverbindungen aus. Zunehmende Leckagen an wichtigen Stellen des Wasserdampfkreislaufs mindern die Verfügbarkeit und damit Rentabilität von Kraftwerken. Mit einer neuartigen dichten, aber dennoch schnell lösbaren Flansch-Verbindungstechnik als Alternative zu verschraubten oder geschweißten Verfahren kann Abhilfe geschaffen werden.

Lösbare Hochdruckverbindungen in Wasserdampfkreisläufen müssen extrem hohen Drücken von mehr als 270 bar und Temperaturen von über 600 °C standhalten. Aufgrund häufiger Leckagen in der Hochdruckeinspritzung hatten sich die Kraftwerksingenieure dort 2008 entschlossen, das international patentierte‚ "System Schlemenat" einzusetzen. Dessen Vorteil ist, dass Schrauben an der Übertragung von extrem wechselnden Betriebsbelastungen nicht mehr beteiligt sind. Damit wurden Undichtigkeiten und Anlagenstillstand bisher vollständig ausgeschlossen, der Reparatur- und Wartungsaufwand hatte sich damit deutlich reduziert.

Die von enercity seit 2010 im Gemeinschaftskraftwerk Hannover (GKH) erfolgreich getestete und eingesetzte kraft- und formschlüssige Flansch-Verbindungstechnik des Hertener Ingenieurs Alfred W. Schlemenat ist nun in einem Fachbuch dargestellt. Das im Essener Fachverlag PP PUBLICO Publications erschienene Werk präsentierten der Autor und der Verleger Harald Krüssmann am 1. April 2014 im Gemeinschaftskraftwerk Hannover Stöcken (GKH) der Fachöffentlichkeit.

Im Anschluss an die Vorstellung der Grundprinzipien und Einsatzmöglichkeit der „Schlemenat"-Verbindung vermittelte enercity-Ingenieur Karl Burmann auch die Erfahrungen im GKH und zeigte den Fachgästen Bilder vom konkreten Einsatzort an der Hochdruckeinspritzung im Kraftwerk.

Das nun erschienene Fachbuch zeigt mit seiner Dokumentation revolutionärer Testergebnisse und Anwendungsbeispiele, dass es eine komplett dichte (Flansch-)Verbindung basierend auf klassischen Dichtungssystemen - entgegen weitläufiger Meinung - eben doch gibt.

Bildmaterial und eine ausführliche Buchbeschreibung finden Sie hier zum Download (ggfs. PIN-Code 3SV9D erforderlich):

https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=3SV9D

Fachmedien können kostenlose Rezensionsexemplare anfordern bei

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