Hannover, 04. Juni 2014

Zum Tag der Umwelt kann sich enercity sehen lassen

Der Welt-Tag der Umwelt am 5. Juni 2014 steht unter dem Motto „Natur ganz nah – gut leben in der Stadt".

Weltweit schreitet die Verstädterung voran und seit dem Beginn dieses Jahrtausends wohnen mehr Menschen in Städten als auf dem Land – in Deutschland sind es mehr als 85 Prozent. Der Welt-Tag der Umwelt am 5.Juni 2014 steht deshalb unter dem Motto „Natur ganz nah – gut leben in der Stadt". Eine nachhaltige Ausrichtung der Siedlungs-, Wirtschafts- und Lebensweisen in Städten ist  von zentraler Bedeutung für die Zukunft. Kommunale Unternehmen wie enercity zeigen bereits seit langer Zeit Lösungen für eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung in der Stadt. Interessierte können sich mit dem enercity-BesucherService persönlich ein Bild von den enercity-Anlagen machen.

Kraft-Wärme-Koppung sorgt für effiziente Ausnutzung der Energieträger

Die großen Kraftwerke im Stadtgebiet Hannovers arbeiten gemäß dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und nutzen durch Produktion von Fernwärme die eingesetzten Energieträger bestens aus. Neben der umweltfreundlichen und hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenanlage in Linden ist das 1989 in Betrieb genommene Steinkohle-Heizkraftwerk in Stöcken mit vorbildlicher Umweltschutztechnik ausgestattet, so dass dessen Emissionen weit unter den gesetzlich vorgegebenen Grenzwerten liegen. Seit Mitte der 90er Jahre kamen durch den Contractingbereich zahlreiche objekt- und quartiersbezogene Energieerzeugungsanlagen hinzu.

Auch mitten in der Stadt möglich: Nutzung von Erneuerbaren

Erneuerbare Energieproduktion lässt sich, außer als Solarenergie auf Dächern, im Stadtraum nur begrenzt realisieren. Dennoch laufen mitten in Hannover zwei vom Leine-Wasser angetriebene Wasserkraftwerke.  Am Schnellen Graben wird seit 1920 mit Wasserkraft Strom produziert und beim Wasserkraftwerk hinter den Herrenhäuser Gärten sorgt eine Fischtreppe dafür, dass etliche Fischarten wieder flussaufwärts wandern können. Auf dem Kronsberg kam bereits 1991 eine der ersten Binnenwindanlagen zum Einsatz. Der langfristig vollständige Umstieg auf erneuerbare Energie basiert jedoch auf einer verstärkten Stadt-Land-Kooperation. Inzwischen hat sich enercity dem Ausbau der Binnenland-Windenergie im großen Stil zugewandt.

Nachhaltige Wassergewinnung

Das Gros des Trinkwassers gewinnt enercity mit zwei großen Wasserwerken aus frischem Grundwasser im Fuhrberger Feld sowie einen Teil auch im Süden Hannovers. Ortsnah und einfach per Stadtbahn zu erreichen befindet sich neben dem bereits 115 Jahre arbeitenden Wasserwerk Grasdorf in Laatzen ein ausgedehntes Wassergewinnungsgebiet. Mit dem Wassererlebnispfad in Grasdorf sind Wassergewinnung und Naherholungsgebiet eine Symbiose mit hohem Freizeitwert eingegangen:

https://www.enercity.de/infothek/downloads/broschueren/wasser/wassererlebnispfad-grasdorf.pdf

Wir unterstützen die Kunden aktiv

Die effiziente Nutzung von Energie empfiehlt enercity durch seine Beratungs- und Förderangebote den Kunden. Mit dem Einsatz von sparsamer Stadtbeleuchtungstechnik wie LED-Lampen wird diese aber auch jede Nacht auch im Stadtgebiet sichtbar. Die Gebäude der Zukunft sind in Form zahlreicher durch den enercity-Fonds proKlima geförderter Passivhausbauten präsent. Dies sind über Hunderte von Wohneinheiten hinaus auch Nichtwohnobjekte aller Art: Bürobauten, Schulen, Kitas, Sporthallen, Museen oder sogar Supermärkte.

Viele Anlagen von enercity können von Besuchergruppen besichtigt werden. Anmeldungen beim enercity-BesucherService sind möglich unter: https://www.enercity.de/unternehmen/anlagen-portraet/fuehrungen/index.jsx

Informationen zu den Energie- und Wasserversorgungsanlagen von enercity gibt es unter www.enercity.de/infothek

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Fotos einiger enercity-Anlagen finden Sie hier zum Download:

PIN-Code: 0XKQH

https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=0XKQH

Die Bilder dürfen für Berichterstattung über enercity frei verwendet werden (darüber hinausgehende Verwendung nur mit Freigabe von enercity)