Hannover,, 16. Juli 2014

Großräumige Wasserabstellung in Mühlenberg, Empelde und Wettbergen

In der Nacht von Samstag, 19. Juli 2014, auf Sonntag, 20. Juli 2014, müssen defekte Armaturen im direkten Umfeld der Wasserdruckerhöhungsanlage (DA) Mühlenberg ausgewechselt werden. Aus diesem Grund muss die Anlage im enercity-Trinkwassernetz für einige Stunden abgestellt werden

Die nächtliche Reparatur soll zwischen 21.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens erfolgen. In dieser Zeit ist die Druckzone Mühlenberg wird nicht mehr mit ausreichendem Wasserdruck versorgt und die Trinkwasserversorgung dort großflächig unterbrochen. „Damit das Alltagsleben in den vor Ort rund 7.500 Haushalten möglichst wenig betroffen ist, haben wir die Reparatur auf das nächtliche Wochenende gelegt", sagt enercity-Sprecher Carlo Kallen.

7.500 Haushalte betroffen

Betroffen von der großräumigen Wasserabstellung sind der komplette Ortsteil Mühlenberg; Empelde (östlich der S- Bahnlinie); Wettbergen (komplett westlich der B217 und westlich / nördlich einer gedachten Linie der Straßen: Neue Straße - In der Rehre -  Hauptstraße - Ihmer Straße). Höher gelegene Siedlungsbereiche werden für die Dauer der Reparatur kein Wasser aus der Leitung haben. Die Druckzone kann während der Reparaturarbeiten nur in einigen Teilbereichen mit dem nicht druckerhöhten Trinkwasser aus dem Netz versorgt werden. Druckerhöhungsanlagen sorgen ansonsten mit Pumpen dafür, dass auch in höher gelegenen Stadtgebieten stets Wasser mit konstantem Druck aus den Leitungen des Netzgebiets kommt.

Hintergrundinformation: Wie kommt das enercity Wasser zum Kunden?

Rund 90 Prozent des enercity-Trinkwassers für rund 700.000 Menschen in der Region Hannover kommt aus den Wasserwerken Elze-Berkhof und Fuhrberg. Grund für die hervorragende Wasserqualität sind die umfangreichen Grundwasserschutzaktivitäten der Stadtwerke Hannover AG in dem über 30.000 Hektar umfassenden Grundwasserschutzgebiet im Fuhrberger Feld. Rund 40 Millionen Kubikmeter werden jährlich im Fuhrberger Feld über sechs 20 bis 40 km lange Zubringerleitungen gefördert. Über das enercity-Trinkwassernetz wird es an die Kunden verteilt. Vier Wasserhochbehälter (wie etwa auf dem Lindener Berg) und zehn Druckerhöhungsanlagen lassen es aus den häuslichen Wasserhähnen strömen. Ein wesentlich kleinerer Teil des Trinkwassers wird in der Leinemasch gefördert und mit Trinkwasser aus dem Harz vermischt.

Das Wasser der Stadtwerke Hannover AG unterschreitet die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bei allen Parametern. Pro Jahr werden mehrere Tausend Proben in den Wasserwerken und im Netz genommen und analysiert. Das enercity-Trinkwasser ist bedenkenlos zu genießen. Es weist ein ausgewogenes Mineralienverhältnis auf und zudem sehr nitratarm (Jahresanalysewerte unter www.enercity.de).

Daten zum enercity-Trinkwassernetz

Wasserleitungsnetz: 2.215 km
Wasserhochbehälter: 3
Druckerhöhungsanlagen: 10
Wasser-Hausanschlüsse: 96.171
Wasserzähler im Netz: 139.276