Hannover, 03. März 2016

Gashochdruckleitung muss ausgelagert werden

Aufgrund der anstehenden Sanierung der Brücke am „Unterhaupt" (so bezeichnet man den Teil der Schleuse, an dem sich das Untertor befindet) muss die darauf verlaufende Gashochdruckleitung der Hindenburg-Schleuse in Hannover-Anderten für etwa zwei Jahre ausgebaut werden.

Die Gasleitung ist eine wichtige Querverbindung im Transportnetz und daher unverzichtbar. Die enercity Netzgesellschaft mbH hat deshalb ein Gerüst als behelfsmäßige Brücke (siehe Foto) über den Kanal aufbauen lassen, über das diese Woche eine Gasleitung verlegt wird. Nach Überprüfung der Dichtheit der Schweißarbeiten wird diese Ersatzleitung in das Gasnetz eingebunden.

Die „ausgelagerte" Hochdruck- Gastransportleitung ist über das Stahlrohrgerüst in einer Länge von 180 m Gesamtlänge (mit Anbindebereichen) in Nennweite DN 200 mm Stahl gebaut. Sie ersetzt über die Zeitdauer der (geplant rund 2 Jahre dauernden) Bauarbeiten am Schleusenbauwerk die vorhandene Gashochdruckleitung (DN 300 mm Stahl). Die Ersatzleitung ist aus statischen Gründen eine leichtere Variante (Gas ist im Gegensatz zu Wasser komprimierbar).

Über diese Hochdruck-Transportleitung wird Erdgas aus der Erdgasübernahme- und Gasdruckregelstation Ahlten in das süd-östliche Versorgungsgebiet (u.a. auch das Messegelände, Bemerode, Laatzen, Döhren) gespeist, und über weitere Gasdruckregelstationen und -anlagen mit dem erforderlichen Versorgungsdruck an die Abnahmestellen bei den Kunden verteilt.

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