Hannover, 22. März 2017

Wasserverwendungstorte von enercity zum Weltwassertag

Das Thema des Internationalen Tags des Wassers 2017 am 22. März ist Abwasser. Passend dazu beleuchtet enercity als Wasserversorger genau die Momente, in denen Wasser durch die Kundinnen und Kunden genutzt wird. Entsprechend der statistisch erfassten Wasserverwendung hat enercity ein riesiges, essbares Tortendiagramm backen lassen.

Am Mittwoch, 22. März  2017, um 11.00 Uhr, schnitten der Leiter der enercity-Wassergewinnung Andreas Kalix und Pressesprecher Carlo Kallen in Hannovers City auf dem Kröpcke die Wasserverwendungstorte an. Als Aktion zum Weltwassertag verteilte enercity die Torte anschließend an jene Passanten, die drei Möglichkeiten der Verwendung von Wasser nannten. Die Nennungen ließen am Bildschirm vor Ort eine Wortwolke wachsen, die aufzeigt, wie nützlich Wasser im Alltag ist. Für jede neu genannte Wasserverwendungsmöglichkeit gab es eine hochwertige Trinkwasserflasche. „Wir wollen das Bewusstsein für den Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser erhöhen. Die Menschen können sich mit uns Gedanken über den Kreislauf des Wassers machen", sagt Kalix und ergänzt: „So werden sie unser Trinkwasser zu schätzen lernen und es achtsam verwenden".

Die Wasserverwendungstorte mit einem Durchmesser von rund zwei Metern stellte die bundesdurchschnittlich im Alltag verwendeten Wassermengen eines Menschen dar (https://www.bdew.de/internet.nsf/id/3852C5217E9FD4E1C125786C004274E7/$file/Trinkwasserverwendung%20im%20HH%202015-Anteile_Mk_o_online_20160824.pdf). „Mit der Aktion konnten wir über die grobe Statistik hinaus sehr viel über die konkrete Nutzung des enercity Wassers erfahren und die Bedürfnisse der rund 700.000 Menschen, die wir versorgen, kennenlernen", erläutert enercity-Sprecher Carlo Kallen vor Ort. „Im Sinne der Nachhaltigkeit klären auch wir als Versorger unsere Kunden auf, bei ihrer Wasserverwendung darauf zu achten, nichts Schädliches hineingelangen zu lassen. Nur so können der Reinigungsaufwand und die Folgen für die Umwelt möglichst gering gehalten werden".

Fotos der enercity-Aktion zum Weltwassertag finden gibt es hier zum Download (ggfs. PIN-Code E89KC erforderlich): https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=E89KC (Personen auf BRF1564: Andreas Kalix, links mit Küchenmesser; Carlo Kallen)

 

Hintergrund-Information zur enercity-Wasserversorgung

25 Kilometer nördlich Hannovers liegt das Fuhrberger Feld. Mit rund 30.400 Hektar Fläche ist es das größte zusammenhängende Wasserschutzgebiet Norddeutschlands. Hier werden fast 90 Prozent des hannoverschen Trinkwassers gewonnen - in den enercity-Wasserwerken Fuhrberg und Elze-Berkhof. Trinkwasser ist ein sorgfältig kontrolliertes Lebensmittel und auch die Qualität des Wassers aus der Wedemark wird stetig überprüft.

Schon lange steigert der Energie- und Wasserversorger im Fuhrberger Feld mit nachhaltigen Maßnahmen die Qualität und die Menge des Grundwassers. Bereits seit mehr als 25 Jahren besteht die erfolgreiche Grundwasserschutz-Kooperation Fuhrberger Feld, bestehend aus Land- und Forstwirten sowie enercity. Seit Mitte der neunziger Jahre forsten die Kooperationspartner den Wald im Wassergewinnungsgebiet auf. Mehr als zwölf Millionen Laubbäume wurden unter den Nadelbäumen gepflanzt. Vorteil: Laubwälder sorgen für eine verbesserte Neubildung von Grundwasser. Die an der Kooperation beteiligten Landwirte bestellen aufgrund von freiwilligen Vereinbarungen ihre Böden grundwasserschonend und sichern damit eine gute Grundwasserqualität. Die Finanzierung der Maßnahmen und der Wasserschutzberatung wird aus verschiedenen Förderprogrammen des Landes Niedersachsen bezuschusst, an denen sich auch der Bund sowie die EU beteiligen. enercity übernimmt die Eigenanteile und ist mit personellem Aufwand die treibende Kraft in der Konzeption und Fortentwicklung des Grundwasserschutzes.

Das enercity Wasser wird regelmäßig entlang der Prozesskette kontrolliert - von den Brunnen über die Aufbereitung bis ins Wassernetz. Das enercity Wasser unterschreitet die strengen Grenzwerte und schmeckt zudem hervorragend. Das in den enercity- Wasserwerken gewonnene Trinkwasser besitzt eine ausgewogene Mischung an wertvollen Mineralien und ist zudem nitratarm. Da es aus Grundwasser gewonnen wird, muss es in der Regel nicht gechlort werden.

Insgesamt speist enercity jährlich mehr als 43 Millionen Kubikmeter Trinkwasser in das Verteilnetz ein und versorgt rund 700.000 Menschen in der Region Hannover. Rund 94 Prozent davon kommen aus den eigenen Wasserwerken Elze-Berkhof, Fuhrberg und Grasdorf. Ein über 2.200 Kilometer langes Versorgungsnetz transportiert es in die Haushalte und Betriebe im enercity-Netzgebiet. Als klare Erfrischung sowie als gesunder und unschlagbar günstiger Durstlöscher sprudelt es immer frisch aus der Leitung.

Detaillierte Informationen zum enercity-Trinkwasser gibt es unter: www.enercity.de/wasser