Hannover, 23. Mai 2019

Erfolgreiches Jahr 2018: enercity steigert Umsatz und Ertrag deutlich

Die enercity AG erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein kräftiges Umsatzplus von mehr als 16 Prozent und einen Gewinnanstieg von rund 45 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind die Investitionen um über 40 Prozent gestiegen. enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva: „Unsere Strategie, mit voller Kraft auf Kundenorientierung zu setzen, zahlt sich aus.“

Der bundesweit agierende Energiedienstleister enercity hat 2018 seine Ertragslage deutlich gesteigert und seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Gewinn stieg um 45,4 Prozent auf 112,8 Mio. Euro. Der Umsatz kletterte um 338,5 Mio. Euro auf 2,4 Mrd. Euro. Das EBIT legte um mehr als ein Drittel zu. Zugleich investierte das Unternehmen 197,7 Mio. Euro (plus 48 Prozent) in Zukunftsthemen - so viel wie nie zuvor.

„Wir haben unsere Wachstumsprognosen übertroffen und die Ertragslage weiter verbessert“, sagte enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz. Das Unternehmen bleibe aufgrund seiner Innovationskraft und seiner auf Kundenbedürfnisse, erneuerbare Energien und Digitalisierung fokussierten Strategie auf Wachstumskurs. Zapreva: „Wir haben früh das Potenzial der Digitalisierung und Diversifizierung erkannt. Jetzt erzielen wir erste geschäftliche Erfolge damit.“ Das operative EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg 2018 um 31,6 Prozent auf 137,5 Mio. Euro. „Dank des gesunden Kerngeschäfts kann enercity in Zukunftsfelder investieren. Wir haben beispielsweise das Ziel, die bundesweit dichteste Infrastruktur für E-Mobilität in Hannover zu schaffen“, sagte Zapreva. Für die kommenden Jahre sieht Zapreva zahlreiche Chancen im Ausbau von erneuerbaren Energien, im Wandel der Mobilität und im Dienstleistungsgeschäft. Sie betonte zudem die Bedeutung des kulturellen Wandels im Unternehmen für den digitalen Fortschritt.

Kundenzuwachs trotz starken Wettbewerbs

Die Absatz- und Kundenzahlen von enercity haben sich 2018 trotz hohen Wettbewerbs im Markt fortwährend positiv entwickelt. Die Stromabsatzmengen lagen mit 11.543 Gigawattstunden (GWh) stabil auf Vorjahresniveau. Der Gasabsatz ist mit 46.838 GWh um 43 Prozent höher als im Vorjahr ausgefallen. Der Fernwärmeabsatz in Hannover belief sich auf 1.232 GWh. Das entspricht einem witterungsbedingten Rückgang von 1,5 Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. Der Wasserabsatz ist aufgrund der warmen und trockenen Witterung mit 44,4 Mio. m³ um 6,5 Prozent gestiegen.

Produktion aus erneuerbaren Energien weiter gesteigert

Erneuerbare Energiequellen haben 2018 deutlich stärker zur Strom- und Wärmeerzeugung im enercity-Konzern beigetragen als im Vorjahr. Die erneuerbare Stromerzeugung stieg um 26,6 Prozent auf 1.181 GWh an und die erneuerbare Wärmeerzeugung legte um 27,0 Prozent auf 1.152 GWh zu.

Bei der gesamten Stromerzeugung von 3.212 GWh ergab sich für die Erzeugung aus erneuerbaren Energien ein Anteil von 36,8 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent). Bei der dezentralen Wärmeerzeugung (ohne Fernwärme) von insgesamt 1.984 GWh (Vorjahr: 1.771 GWh) beträgt der Anteil erneuerbarer Energien 58,1 Prozent (Vorjahr: 51,2 Prozent).

Neue enercity-Windparks für noch mehr grünen Strom

Das Windportfolio, das enercity bereits durch den Kauf der Ventotec-Gruppe im Jahr 2017 auf 308 Megawatt (MW) installierte Leistung steigern konnte, wächst weiter. Durch erfolgreiche Beteiligung an mehreren Ausschreibungsprozessen kommen weitere Windpark-Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 40 MW hinzu. Das größte Projekt mit zehn Anlagen und 33 MW ist im brandenburgischen Klettwitz angesiedelt. Das zweitgrößte ist Jeetze in Sachsen-Anhalt (7,2 MW). Weitere Projekte sind im Genehmigungsprozess. Nach Abschluss der Bauphase ab 2020 steigt die Stromerzeugung aus Windkraft um knapp 120 GWh auf 670 GWh. Damit kann enercity rund 268.000 Privathaushalte mit Strom aus Windkraft pro Jahr versorgen.

Flächendeckende Infrastruktur soll Hannover zur E-Mobilitätshauptstadt machen

Auch die Elektromobilität ist ein wesentlicher Pfeiler der Unternehmensstrategie. Bis Dezember 2018 hat enercity 47 öffentlich zugängliche und 302 private/gewerbliche Ladepunkte in Betrieb genommen. Im laufenden Jahr 2019 sind bereits weitere 50 Ladepunkte realisiert worden - etwa 16 Ladepunkte auf den P+R-Parkplätzen an den Haltestellen der ÜSTRA-Stadtbahnen. Dazu zählen auch Schnellladepunkte mit mindestens 50 Kilowatt Ladeleistung, wovon 30 bis 2020 umgesetzt werden. In Kooperation mit Deutschlands führendem Elektroauto-Vermieter nextmove bietet das Unternehmen zudem E-Fahrzeuge zum Mieten an. Durch den erfolgreichen Wachstumskurs des Geschäftsfelds Elektromobilität hat enercity die Mitarbeiterkapazität in diesem Bereich 2019 nahezu verdoppelt.

Mitmachkampagne: Einwohner reichen 1.000 Wunschstandorte für E-Ladestationen ein

Rund 600 neue 24/7-zugängliche Ladepunkte baut enercity bis 2020. Davon werden 480 im Stadtgebiet Hannover errichtet. Ziel ist es, in Hannover das dichteste Ladenetz für E-Mobilität in Deutschland aufzubauen. Mit der Mitmachkampagne „Vorfahrer-Challenge“ entwickelt enercity gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Hannover zur E-Mobilitätshauptstadt. Seite Ende März sind alle 13 Stadtbezirke Hannovers zum Wettbewerb um mehr E-Mobilität aufgerufen. Inzwischen haben zahlreiche Interessierte über 1.000 individuellen Wunschstandorte für öffentliche E-Ladestationen auf einer Online-Map von Hannover angegeben. Bis 7. Juni läuft die Vorfahrer-Challenge noch: www.enercity.de/vorfahren

Fotos zu Pressetermin gibt es hier zum Download (enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva und enercity-Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz): https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=nqkxA5Gih6jz