Aktionstag für moderne Kraftwerke bei enercity

enercity ist beim bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Besser, wenn man Reserven hat - Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) fördern und Kapazitätsmarkt für moderne Kraftwerke schaffen" dabei.

Datum:

8. Oktober 2014

Uhrzeit:

10:00 bis 13:00 Uhr

Ort:

Innenhof des Heizkraftwerk Linden
Nachtansicht Heizkraftwerk Linden

Bildbeschreibung: Am bundesweiten Aktionstag trifft man sich im Innenhof des HKW Linden

Damit die Energiewende gelingt, muss enercity Teil der Lösung sein! Unter dem Motto "Fünf vor 12" beteiligt sich die enercity-Belegschaft am Mittwoch, 8. Oktober 2014, von 10.00 bis 13.00 Uhr am bundesweiten Aktionstag, um ein Zeichen für eine saubere und sichere Energieversorgung zu setzen. Auch die Menschen „draußen" - Nachbarn, Medienvertreter und Fans der "Drei warmen Brüder" sind herzlich dazu eingeladen, durch ihre Teilnahme dieses Anliegen zu unterstützen.

Es ist buchstäblich fünf vor 12

Um 11:55 Uhr („Fünf vor Zwölf") werden rund 1.000 Ballons mit dem Aktionsmotto aufsteigen, um die Botschaft symbolisch zur Bundesregierung nach Berlin zu tragen. Zu der Veranstaltung, auf der für enercity der Arbeitsdirektor Jochen Westerholz und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Frank Schröder sowie Christoph Kollenda, Leiter der Produktion, sprechen werden, haben sich auch prominente Vertreter der Landeshauptstadt angesagt. Oberbürgermeister Stefan Schostok und Kämmerer Dr. Marc Hansmann in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender von enercity sowie Immo Schlepper, Vertreter des ver.di-Bezirks Niedersachsen-Bremen stehen auf der Rednerliste.

An dem von der Gewerkschaft ver.di initiierten Aktionstag beteiligen sich neben vielen kommunalen Energieunternehmen der Städte Bremen, Nürnberg, Frankfurt, München, Dresden, Berlin und vielen anderen auch die großen Player wie RWE, e.on.

Energiewende braucht konventionelle Kraftwerke und KWK 

Ganz selten gibt es sogar mehr Strom aus Wind und Sonne als benötigt, aber der erneuerbar erzeugte Strom steht oft nicht so bereit wie die aktuelle Nachfrage es verlangt. Eine funktionierende Energiewende ist daher weiterhin auf konventionelle Kraftwerke angewiesen. Konventionelle Kraftwerke, insbesondere moderne GuD- und Steinkohle-Anlagen wie beispielsweise die "Drei warmen Brüder" in Linden, sind unter den aktuellen Bedingungen stark gefährdet. Dauerhaft niedrige Börsen-Strompreise durch vorrangig erneuerbare Erzeugung verhindern ein wirtschaftliches Betreiben der Anlagen. Mittelfristig ist damit auch der hohe Standard der Versorgungssicherheit bedroht. 

Der ideale Partner der Erneuerbaren

Das HKW Linden beispielsweise erzeugt mittels Kraft-Wärme-Kopplung seit 1962 effizient Strom und Wärme. Im Jahr 2013 ist es mit einer zweiten hochmodernen Gasturbine ausgestattet worden und deshalb ein idealer Partner der fluktuierend erzeugenden erneuerbaren Energien.

Abstriche bei der Versorgungssicherheit werden den Erfolg der Energiewende nachhaltig gefährden. Der Betrieb der bestehenden Kraftwerke muss deshalb durch einen Kapazitätsmarktmechanismus und eine Förderung der umweltfreundlichen KWK gesichert werden.

Weitere Information zum Aktionstag:  

http://www.enercity.de/presse/pressemeldungen/2014/2014-09-19-energiewende/index.html