Funktionsweise der Gas-Brennwerttherme

Was ist eigentlich das Besondere an einer Gas-Brennwerttherme? Erfahren Sie hier mehr!

Bildbeschreibung: Funktionsweise Gas-Brennwerttherme

Wie funktioniert eine Gas-Brennwerttherme?

Bei herkömmlichen Heizungsanlagen geht ein Teil der erzeugten Wärme ungenutzt über den Schornstein verloren. Gas-Brennwertthermen nutzen diese Wärmenergie.

Bis zu 110% Wirkungsgrad durch Kondensation des Wasserdampfes

Klassische Gasheizungen (Niedertemperatur-Kessel) erzeugen Wärme durch die Verbrennung von Erdgas. Mit der entstehenden Wärme wird das Vorlaufwasser der Heizung erwärmt.

Die bei der Verbrennung in Niedertemperatur-Kesseln entstehenden Abgase haben noch eine Temperatur von rund 140°C und werden ungenutzt über den Schornstein nach außen geleitet. Ein Großteil dieser Verbrennungsabgase besteht aus Wasserdampf.

Bei Brennwertgeräten wird dieser Wasserdampf über einen Wärmetauscher mit dem Wasser im Heizungsrücklauf in Kontakt gebracht. Dabei wird dem Wasserdampf die enthaltene Wärme entzogen – er kühlt ab und kondensiert. Die Wärme des Wasserdampfes erwärmt so das Rücklaufwasser der Heizung und verbessert so die Ausnutzung des Brennstoffes. Der erhöhte Wirkungsgrad drückt sich auch in den Temperaturen der Verbrennungsabgase aus – diese liegen bei Brennwertgeräten bei unter 57°C.

Während Niedertemperatur-Kessel bis zu 95% des Heizwertes von Erdgas ausnutzen können, erzielen Brennwertgeräte Wirkungsgrade von bis zu 110%. So können Sie Monat für Monat Heizkosten sparen.

Damit Brennwertgeräte diesen Effizienzvorteil ausspielen können, ist die Durchführung des hydraulischen Abgleichs notwendig. Dabei wird für über einstellbare Thermostatventile der optimale Durchfluss für jeden Heizkörper eingestellt. Auch in der Energieeinsparverordnung und relevanten DIN-Normen wird der hydraulische Abgleich bei Heizungssanierungen vorgesehen.