Planung und Installation von Wärmepumpen: Technische Voraussetzungen im Überblick

Sie wollen mit einer Wärmepumpe Ihr Haus beheizen? Die richtige Wahl der Wärmepumpe hängt grundsätzlich von zwei Aspekten ab – vom energetischen Standard Ihres Gebäudes und von den verfügbaren Wärmequellen. Hier können Sie eine erste Einschätzung vornehmen.

Lässt sich eine Wärmepumpe in jedem Gebäude installieren?

Außenfassade eines modernen Neubaus mit installierter Wärmepumpenanlage

Bildbeschreibung: Wohnhaus mit installierter Wärmepumpe (Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.)

Die Anlageneffizienz – und damit der Stromverbrauch – einer Wärmepumpe hängt entscheidend von der Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Wärmebedarf im Haus ab. Daher sind niedrige Vorlauftemperaturen der Heizung eine entscheidende Voraussetzung für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe - idealerweise sollten die Vorlauftemperaturen unter 50 Grad Celsius liegen. Viele ältere Heizungen werden zwar mit höheren Temperaturen betrieben, dort kann die Vorlauftemperatur jedoch häufig ohne Komforteinbußen deutlich gesenkt werden.

Die Vorlauftemperatur hängt stark vom gewählten Heizverteilsystem ab. Wenn Flächenheizkörper oder sogar eine Fußbodenheizung installiert sind, ist die Installation einer Wärmepumpe in den meisten Fällen möglich.

Lohnt sich eine Wärmepumpe in Ihrem Zuhause?

Eine erste Einschätzung Ihres Gebäudes können Sie selbst vornehmen:

  • Wurde ihr Haus nach 1990 gebaut oder Sie planen, neu zu bauen?
  • Ist ihr Haus älter, Sie haben aber umfangreiche Sanierungsmaßnahmen (z.B. Dach oder Außenwand) durchgeführt?
  • Ihr aktueller Verbrauch liegt bei etwa 120kWh Gas oder 12 Liter Öl pro beheiztem m² Wohnfläche oder darunter?

Dann sollte die Installation einer Wärmepumpe in Ihrem Gebäude möglich sein. Für eine abschließende Einschätzung sollte jedoch eine Begehung durch einen Fachhandwerker erfolgen.

Wärmepumpe einbauen: Was ist bei der Installation zu beachten?

Je nach Anlagenart sind unterschiedliche Aspekte zu beachten. Alle Wärmepumpen haben gemeinsam, dass die Installation eines zweiten Stromzählers sowie eines Rundsteuerempfängers für den Netzbetreiber notwendig ist. Damit können Sie einen besonders günstigen Heizstrom-Tarif nutzen.

Energieberatung: Heizen mit Wärmepumpe

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