Wasserkraftwerk Schneller Graben – Strom aus Wasserkraft inmitten der Stadt

Strom vom Schnellen Graben: Seit fast einem Jahrhundert wird hier das Drei-Meter-Gefälle und das Wasserangebot der Leine zur Energiegewinnung genutzt. Rund 1.500 Haushalte versorgt das WKW Schneller Graben heute zuverlässig mit Strom.

Wasserkraftwerk Schneller Graben

Bildbeschreibung: Wasserkraftwerk mit Tradition

Am Schnellen Graben hat die Nutzung der Wasserkraft eine lange Tradition. Die Idee zum Bau eines Wasserkraftwerks kam hier bereits 1885 auf. Seitdem ist viel Wasser die Leine hinuntergeflossen – und wurde effizient genutzt! Inzwischen läuft die gesamte Anlage vollautomatisch und wird vom Standort Herrenhausen aus überwacht. Der jährliche Ertrag beträgt rund drei Mio. Kilowattstunden Strom und versorgt ca. 1.500 Haushalte.

Technische Eckdaten

  • Mittlere Nutzfallhöhe 2,77m

Vermiedener Schadstoffausstoß pro Jahr:

  • Kohlendioxid CO2 2.300t

Turbinen

  • Bauart 2 Francis-Schacht-Turbinen mit vertikaler Welle
  • Baujahr 1937 / 1983 modernisiert
  • Drehzahl 60 Umdrehungen pro Minute
  • Regelung elektro-hydraulisch

Generator

  • Bauart Synchron-Drehstrom-Generator
  • Drehzahl 300U/min
  • Spannung 5.000V
  • Nennleistung 725kVA

Vom Wehr zum Wasserkraftwerk

Bereits 1885 kam in Hannover erstmals die Idee auf, das Wehr am Schnellen Graben mit seinem Drei-Meter-Gefälle für die Energiegewinnung zu nutzen. 35 Jahre später – Brennstoff war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg knapp und teuer – wurde der Plan Realität. Am 11. März 1920 beschloss man den Bau des Wasserkraftwerks, am 3. November 1922 ging es in Betrieb. 2,6 Mio. Kilowattstunden konnten damals jährlich erzeugt und in das Netz des städtischen Elektrizitätswerks eingespeist werden. Heute produzieren die beiden Francis-Schacht-Turbinen jährlich rund 3 Mio. Kilowattstunden Strom für enercity – effizient, verbrauchsnah, regenerativ und verlässlich.

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