Hannovers effizienteste und flexibelste Erzeugungsanlage

Das Heizkraftwerk (HKW) Linden wird von der GKL Hannover-Linden GmbH betrieben. Eigner ist zu 90 Prozent enercity. Das HKW wurde rundum modernisiert, in der Leistung gesteigert und sorgt nun für umweltfreundliche und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung im Herzen der Stadt.

Seit über einem halben Jahrhundert versorgt das Heizkraftwerk Linden die Hannoveraner mit Strom und Wärme. 1963 als Steinkohlekraftwerk in Betrieb genommen, wurde das HKW 1998 zur Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD-Anlage) umgebaut und 2012/2013 umfassend modernisiert.

Die Stärkung des Energieträgers Erdgas im Energiemix von enercity in Verbindung mit dem Ausbau von Fernwärme senkt deutlich den Ausstoß von CO2. Somit ist die Modernisierung des HKW Linden, an dem zu 10 Porzent die E.ON Kraftwerke GmbH beteiligt ist, die effektivste Einzelmaßnahme im CO2-Einsparprogramm Klima-Allianz 2020 zusammen mit der Landeshauptstadt Hannover.

Moderne Gas- und Dampfturbinenanlage

2012/2013 erhielt die Anlage eine zweite Gasturbine, eine neuen Dampfturbine und einen neuen Abhitzekessel – ein ideales Fundament für höchste Leistungs- und CO2-Effizienz. Damit konnte die Leistungsfähigkeit der Anlage für die Stromproduktion um rund 130MWel (Megawatt elektrisch) auf 230MWel gesteigert werden. Die Fernwärmeleistung erhöhte sich von 90MWth (Megawatt thermisch) auf 185MWth.

Eine nahezu zeitgleich errichtete und von enercity betriebene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Umspannwerks Elisenstraße am Kraftwerkstandort in Linden rundet die umfassenden Modernisierungsarbeiten ab.

Hohe Leistungs- und CO2-Effizienz

Die im Heizkraftwerk Linden praktizierte Kraft-Wärme-Kopplung im GuD-Prozess setzt den Brennstoff Erdgas effizient ein. Dabei wird praktisch dreifacher Nutzen aus dem einmaligen Brennstoffeinsatz erzielt:

Aus der Verbrennung von Erdgas erzeugen die Gasturbinen Strom. Die dabei anfallende Abwärme wird zur Dampferzeugung genutzt. Der Dampf treibt die nachgeschaltete Dampfturbine an, die wiederum Strom produziert. Gleichzeitig wird dabei Fernwärme für die Fernwärmeversorgung ausgekoppelt.

Hierdurch konnte der Brennstoffnutzungsgrad in der neuen Gas- und Dampfanlage auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig liegt der CO2-Ausstoß auf dem für konventionelle Kraftwerke geringsten Niveau.

HKW Linden im Detail

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