Zentrale Steuerung der Versorgungsnetze

Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen in und um Hannover werden zentral gesteuert von der enercity Netzgesellschaft. Die 100-prozentige enercity-Tochter plant, baut, wartet und überwacht seit Januar 2007 die Versorgungsnetze.

Die enercity Netzgesellschaft mbH (eNG) mit Sitz in Hannover-Ricklingen betreibt seit Januar 2007 die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärme-Infrastruktur im Gebiet der Landeshauptstadt. Auch in den Umlandkommunen Langenhagen, Laatzen, Ronnenberg, Seelze und Hemmingen ist unser 100-prozentiges Tochterunternehmen tätig.

Für Strom- und Gasnetze nimmt die eNG die Betreiberrolle im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes wahr. Der Netzbetrieb für Fernwärme und Wasser obliegt weiterhin enercity, wird aber in unserem Auftrag ebenfalls von der eNG organisiert.

Aufgaben der enercity Netzgesellschaft

Als Netzbetreiber gewährleistet die eNG die Anschlüsse für die Netzkunden, sie erfasst die Zählerstände und managt Störungen in den Netzen. Zu den weiteren Aufgaben zählen:

  • Betrieb und Instandhaltung der Verteilnetze sowie der zugehörigen Anlagen und Gebäude
  • Sicherstellen eines diskriminierungsfreien Strom- und Gasnetzzugangs
  • Abrechnung von Netznutzungsentgelten im Wesentlichen gegenüber den Strom- und Gaslieferanten
  • Planung und Bauüberwachung

Ausbau des Fernwärmenetzes

Rund 2,2 Mio. Euro investierte enercity 2012 bis 2013 in den Ausbau des Fernwärmenetzes. Der Fernwärmeausbau ist ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der hannoverschen Klima-Allianz 2020 und spart jährlich insgesamt etwa 65.000 Tonnen CO2 ein. Bis 2015 will enercity pro Jahr 15 Megawatt, ab 2016 etwa 13 Megawatt neue Wärmeleistung anschließen. Geplant ist vor allem, mehr Anschlüsse an den bereits bestehenden Leitungssträngen zu schaffen. Im Jahr 2020 soll ein Anteil von rund 30 Prozent am Wärmemarkt erreicht sein.