Hannover, 10. November 2014

Nachlese des Fischbecker Windfestes 2014

Windfest-Fischbeck-Gewinnerin auf der Gondel

Bildbeschreibung: Mutig bis auf die Gondel: eine Gewinnerin in Fischbeck

Ende letzten Jahres hat enercity in Fischbeck, Stendal, einen Windpark mit fünf Windrädern in Betrieb genommen. Dies wurde am Sonntag, den 28.09.2014 zum Anlass genommen, die Anwohner und Nachbarn des Windparks zu einem Windfest einzuladen und damit den Park offiziell zu eröffnen.

Windfest mit Kaiserwetter

Bei strahlendem Sonnenschein folgten rund 300 Bewohner der umliegenden Ortschaften dieser Einladung und verbrachten auf dem Gelände mitten im Windpark einen Nachmittag mit buntem Programm für die ganze Familie.

Zum Höhepunkt des Tages wurde für fünf Besucher der Aufstieg auf die Gondel einer Windanlage. Am Glücksrad landeten sie auf dem „Hauptgewinn" und durften -ausreichend gesichert und begleitet von enercity Mitarbeitern- rauf auf 93 Meter Höhe und den grandiosen Ausblick in Richtung Elbe genießen.

Die Wuster Dancegirls präsentierten ihr Können bei einer Tanzvorführung und die Jagdhornbläsergruppe der Jägerschaft Havelberg rundete die Veranstaltung musikalisch mit einem Auftritt ab.

Experimentieren mit den Naturonauten

Die Kinder konnten beim Drachenbasteln und -bemalen kreativ werden und Groß und Klein staunten an der Experimentierstation der Naturonauten von Henning Hamster und Claudius Immergrün, die spannende Experimente rund um das Thema Wind präsentierten und zum Mitmachen einluden.

enercity-Spende für Hochwasser-geschädigte Feuerwehr

Baubeginn des Windparks war im September 2013. „Ursprünglich wollten wir ja schon früher anfangen, aber dann kam das Hochwasser" erinnert sich Matthias Rudloff, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Windparks. Dennoch konnte die Inbetriebnahme des Parks rechtzeitig zum Jahresende realisiert werden und so auch die geplante EEG-Förderung für die Windenergieanlagen erzielt werden. „Es war keine leichte Baustelle, aber wir haben das Hochwasser  mit einem „Blauen Auge" überstanden - im Unterscheid zu manchem Anwohner und der Gemeinde Wust Fischbeck." Um hier zu helfen übergab Matthias Rudloff einen Scheck über 5.000 €. Bürgermeister Bodo Ladwig reichte diesen gleich an die ortsansässige Feuerwehr weiter, die das Geld in den Neubau des Gerätehauses investieren möchte. Der Bürgermeister nutzte die Veranstaltung auch, um einige Fluthelfer zu ehren.