Wie schnell drehen sich Windräder?

Fahren Sie durch die Landschaft, sehen Sie dann und wann Windräder stehen, die im Wind rotieren. Haben Sie sich dabei schon mal gefragt, wie schnell sich die Rotorblätter eigentlich drehen oder wer schneller ist: ein Auto oder ein Rotorblatt?

Kind mit Windrad zum Pusten

Das kommt zuerst einmal auf das Windrad an. Generell kann man sagen: Kleine Windanlagen drehen sich schneller als große. In Deutschland gibt es viele kleinere Windräder mit einer Leistung von 1 Megawatt (MW). Ihre Rotoren drehen sich etwa zwölf bis 32 Mal pro Minute. Moderne, leistungsstarke Windanlagen wie die des Typs V126 (3,3 MW) rotieren rund fünf bis 16,5 Mal in der Minute.

Um diese Werte zu veranschaulichen, kann man sie in Stundenkilometer (km/h) umrechnen: Ein Rotorblatt des Typs V126 misst 63 Meter. Daraus kann man die Strecke ermitteln, die der äußere Punkt eines Rotorblatts bei einer Umdrehung zurücklegt: 396 Meter.

Bewegt sich der Rotor recht langsam mit rund fünf Umdrehungen pro Minute, liegt am äußeren Ende des Rotorblatts eine Geschwindigkeit von 130 km/h vor. Bei 16,5 Umdrehungen pro Minute dreht sich das Ende des Rotorblattes dann mit 390 km/h - und ist damit schneller als die allermeisten Autos.

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