Bei Pkw und Kleintransportern werden heute überwiegend bivalente Motoren eingesetzt, die einen Antrieb sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas zulassen. Dadurch können Besitzer solcher Fahrzeuge nicht nur alle Vorteile des Treibstoffes Erdgas nutzen, sondern gegebenenfalls die nächste Erdgastankstelle mit Benzin erreichen.
Doch wie funktioniert eigentlich Erdgas als Kraftstoff? Erdgas ist ein leitungsgebundener Energieträger und flächendeckend verfügbar. In einem Kompressor wird es auf 250 bis 300 bar verdichtet und meist in einer Speichereinheit zwischengespeichert. Die Erdgastanks im Fahrzeug werden über eine Zapfsäule bis zu 200 bar – bezogen auf 15 °C – befüllt. Das Erdgas bleibt dabei stets gasförmig. Im Erdgasfahrzeug werden kunststoffumwickelte Stahlbehälter oder Vollstahlbehälter als Speicher verwendet. Die Reichweite von Erdgasfahrzeugen liegt typabhängig bei rund 200 bis 450 km je Tankfüllung.
Ein Kilogramm Erdgas enthält soviel Energie wie ca. 1,3 bis 1,5 Liter Benzin (1,1 bis 1,2 Liter Diesel). Sie brauchen also im Vergleich Erdgasfahrzeug und Benziner weniger kg Erdgas als Liter Benzin. Zusammen mit dem günstigeren Preis für Erdgas sparen Sie bis zu 50 % im Vergleich zu Benzin.
Folgende Hersteller bieten in Deutschland bereits Pkw und Kleintransporter serienmäßig als Erdgasfahrzeuge an: VW, Opel, Ford, Peugeot, Mercedes-Benz, Citroen, Renault, Fiat, Volvo und Iveco. Für nicht ab Werk mit Erdgasantrieb ausgestattete Fahrzeuge gibt es generell die Möglichkeit der Nachrüstung. Möchten Sie wissen, welche serienmäßig verfügbaren und umrüstbaren Erdgasfahrzeuge es gibt? Dann besuchen Sie diese Seite.