Magazin

12. Oktober 2026enercity Presseenercity PresseUnternehmen

Entflechtung von enercity und Thüga vorerst gescheitert


  • Trotz langer Verhandlungen und zahlreicher positiver Gremienbeschlüsse liegen nicht alle erforderlichen Voraussetzungen für den Vollzug vor
  • enercity-CEO Alemany: „Ziel einer vollständigen Entflechtung ist nicht ad acta gelegt.“ 
  • Mit Blick auf 2030 sollen strategische Optionen neu bewertet werden.
Die neue enercity-Konzernzentrale an der Glocksee.

Die Entflechtung der gegenseitigen Beteiligungen von enercity AG und Thüga AG kann nicht wie geplant umgesetzt werden. Nach langen Verhandlungen sind aus Sicht von enercity wesentliche Voraussetzungen für den Vollzug der gemeinsam angekündigten Transaktion gegenwärtig nicht gegeben. enercity hält 20,53 Prozent an der Thüga. Die Thüga ist ihrerseits mit 24 Prozent an enercity beteiligt; knapp 76 Prozent hält die Landeshauptstadt Hannover. 

enercity und Thüga hatten am 5. Mai 2026 angekündigt, ihre wechselseitigen Beteiligungen vollständig entflechten zu wollen. Die Vereinbarung sah vor, den von enercity gehaltenen Thüga Anteil auf die übrigen Thüga-Gesellschafter zu übertragen. Im Gegenzug sollte die Landeshauptstadt Hannover den Thüga-Anteil an enercity übernehmen. Trotz langer Verhandlungen und zahlreicher positiver Beschlüsse in den zuständigen Gremien liegen nicht alle für die Umsetzung erforderlichen Voraussetzungen vor, sodass die Transaktion in der vorgesehenen Form nicht vollzogen werden kann.

„Bis zuletzt an der Umsetzung gearbeitet“

„enercity hat die vollständige Entflechtung konsequent verfolgt und bis zuletzt an ihrer Umsetzung gearbeitet. Eine solche Transaktion kann jedoch nur gelingen, wenn alle Beteiligten die notwendigen Schritte verbindlich und verlässlich mittragen. Das ist derzeit nicht gegeben. Deshalb kann die Entflechtung in der vorgesehenen Form nicht umgesetzt und muss in der geplanten Struktur als gescheitert bezeichnet werden. Das Ziel einer vollständigen Entflechtung ist damit jedoch nicht ad acta gelegt. Mit Blick auf 2030 werden wir die strategischen Optionen neu bewerten“, sagt Aurélie Alemany, CEO der enercity AG.


Über enercity – die Partnerin für intelligente Energie aus dem Norden für ganz Deutschland
Die enercity AG ist die integrierte Partnerin für die Energie- und Wärmewende aus dem Norden. Wir bauen, betreiben und vernetzen erneuerbare Energien, grüne Wärmesysteme und Speicher: Durch die intelligente Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität schaffen wir ein stabiles, zukunftssicheres und klimaneutrales Gesamtsystem. Wir wandeln Milliarden-Investitionen in regionale Wertschöpfung um und stärken den Standort für Industrie, Kommunen und Haushalte. Wir setzen auf technologische Flexibilitätslösungen, um die Energiepreise durch smarte Steuerung stabil zu halten und die Wende bezahlbar zu machen. enercity ist der verlässliche Anker in einer komplexen Welt – wir machen die Energiewende zum Heimvorteil für die gesamte Region und für Deutschland. Mit einem Umsatz von rund 6,21 Milliarden Euro und rund 4.000 Mitarbeitenden zählt der Konzern zu den größten kommunalen Energieunternehmen Deutschlands (Stand: Geschäftsjahr 2025). Weitere Informationen: www.enercity.de/presse


Pressekontakt
Wir sind gerne für Sie da. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir an dieser Stelle ausschließlich Anfragen von Journalisten und weiteren Medienschaffenden beantworten können.
carlo-kallen-220
Carlo KallenPressesprecher
Lucas-Kesterke-Pressesprecher
Lucas KesterkePressesprecher
Pressesprecher - Jochen Vennemann-200
Jochen Vennemann Pressesprecher
Unser Service für Journalist:innen: die Presse-Rufbereitschaft.

Immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich bitte an unser ServiceCenter unter 0800.36372489 oder per Mail.
E-Mail schreiben