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Biomasse-Heizkraftwerke

Das Biomasse-Heizkraftwerk in Stöcken

Anlage in Betrieb

Baubeginn
Juli 2022
Inbetriebnahme
Herbst 2025
Leistung
90 MWth und 20 MWel
Standort
30419 Hannover-Stöcken

Mit dem Bau des Altholz-Heizkraftwerks haben wir 2022 ein weiteres Projekt zur Umstellung der Fernwärmeerzeugung in Hannover begonnen. 

Die Anlage nutzt nicht anderweitig stofflich verwertbares Altholz zur Erzeugung von Wärme und Strom. Die erzeugte Wärme wird insbesondere für die Fernwärmeversorgung Hannovers sowie für den benachbarten Standort von Volkswagen Nutzfahrzeuge bereitgestellt. Das Biomasse-Heizkraftwerk ist im Oktober 2025 in Betrieb gegangen. 

Die wichtigsten Fakten 

Altholzeinsatz: Die Anlage ist auf die energetische Verwertung von rund 200.000 Tonnen nicht anderweitig stofflich verwertbarem Altholz pro Jahr ausgelegt. 

Brennstoffnutzung: Im reinen Heizbetrieb erzeugt die Anlage aus dem eingesetzten Altholz Wärme für das Fernwärmenetz. Rauchgaskondensation und Wärmepumpe machen zusätzliche Wärme aus dem Abgas nutzbar. 

Brennstoffbevorratung: In vier Brennstoffsilos können insgesamt rund 5.000 Tonnen Altholz vorgehalten werden. 

Rostkessel: Der Rostkessel führt das Altholz durch verschiedene Prozesszonen, in denen der Brennstoff getrocknet, entzündet und verbrannt wird. 

Abgasreinigung und Überwachung: Die Anlage ist auf die Einhaltung der geltenden immissionsschutzrechtlichen Anforderungen ausgelegt. Die Emissionswerte werden im Rahmen der vorgeschriebenen Überwachung ermittelt und dokumentiert. 

Großwärmepumpe: Die Großwärmepumpe nutzt Wärme, die bei der Rauchgaskondensation aus dem Abgas zurückgewonnen wird. Sie hebt deren Temperaturniveau an, sodass diese Wärme für das Fernwärmenetz genutzt werden kann. 

Die Kombination aus Rauchgaskondensation und Wärmepumpe ermöglicht es, neben der im Kessel erzeugten Wärme auch Wärme aus dem Abgas für die Fernwärmeversorgung nutzbar zu machen.

Großwärmepumpe: Zusätzliche Wärme für das Fernwärmenetz 

Das Biomasse-Heizkraftwerk verfügt über eine Großwärmepumpe. Sie nutzt Wärme, die bei der Rauchgaskondensation aus dem Abgas zurückgewonnen wird, und hebt deren Temperaturniveau an. Dadurch wird die zurückgewonnene Wärme für die Fernwärmeversorgung nutzbar. Durch die Kombination aus Rauchgaskondensation und Wärmepumpe kann neben der im Kessel erzeugten Wärme auch Wärme aus dem Abgas in das Fernwärmenetz eingespeist werden.

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