Hannover, 30. Dezember 2014

Gute Erfahrungen mit E-Ladestationen

Seit über vier Jahren sammelt die enercity Contracting GmbH (eCG) Erfahrungen mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Inzwischen hat die eCG acht öffentliche Ladestationen im Netzgebiet aufgestellt. Deren Auslastung ist gut, insbesondere an den zentralen Stationen vor Hannovers Oper und Rathaus sowie in Langenhagen-Mitte.

Im Rahmen des Niedersächsischen Schaufensters Elektromobilität werden ab 2015 gemeinsam mit der union-boden GmbH in Hannover weitere Ladestationen in Parkhäusern eingerichtet.

Die erste Ladestation stellte die eCG begleitend zum E-Roller-Langzeittest im Herbst 2010 vor dem enercity-KundenCenter auf. Schritt für Schritt folgten weitere im Stadtgebiet. Der anfänglich sehr geringe E-Fahrzeugbestand in der Region Hannover spiegelte sich in geringen Lademengen der ersten beiden Jahre. Von 2012 auf 2013 verzehnfachten sich die Ladevorgänge und Strommengen. Inzwischen hat die eCG fast 400 registrierte Ladekarten ausgegeben, die rege genutzt werden. Im Jahr 2014 stieg die E-Ladestrommenge um 25 Prozent auf rund 16.500 kWh bei rund 1.900 Ladevorgängen.

Weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur geplant

„Unsere Erfahrungen mit den E-Ladesäulen sind gut und wir werden die Lademöglichkeiten bedarfsgerecht analog der E-Kfz-Zulassungen weiterhin ausbauen", zieht eCG-Geschäftsführerin Corinna Kleimann Zwischenbilanz. „Über die im öffentlichen Raum möglichen Standorte hinaus bieten sich Parkhäuser für den Aufbau einer öffentlich zugänglichen und innovativen Ladeinfrastruktur an. Mit dem kommunalen Unternehmen union-boden GmbH haben wir den idealen Partner hierfür".

Im Rahmen des Projekts „easy charge und park" zum Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität soll die Integration einer E-Ladeinfrastruktur in ein vorhandenes Parkraumbewirtschaftungssystem erreicht werden.

CO2-freien Strom "tanken"

Die Projektpartner planen insgesamt bis zu 12 Ladeboxen in fünf Cityparkhäusern und eine Gleichstrom-Schnellladestation im CCS-Standard auf dem Parkplatz des Hauses der Wirtschaftsförderung zu errichten. Zusätzlich plant enercity eine weitere Gleichstrom-Schnellladestation mit dem CCS-Standard im öffentlichen Raum. Die Versorgung aller E-Ladestationen soll mit regenerativ erzeugtem Strom erfolgen, damit eine CO2-freie Mobilität gesichert ist.

Einheitliches Zugangssystem in der Entwicklung

Die Nutzungsmöglichkeiten sollen so entwickelt werden, dass mit einem einheitlichen innovativen Zugangssystem alle Ladesäulen genutzt werden können - unabhängig von ihren Standorten: Cityparkhäusern, Tiefgaragen oder Parkplätzen. Hierbei sollen auch metropolregionsweite oder geeignete national gültige Zugangsoptionen (z.B. Mobilitätskarten) eingebunden werden. Durch die Integration der Ladeinfrastruktur in das vorhandene Parkraumbewirtschaftungssystem soll zudem eine Abrechnung des in Anspruch genommenen Ladestroms realisiert werden.

Ein aktuelle Übersicht sowie Fotos zu den bestehenden enercity-Ladestationen gibt es hier zum Download (ggfs. PIN-Code: F1TNN erforderlich):

https://mams.enercity.de/pindownload/login.do?pin=F1TNN