1.038.739 Restcents für „Fuchsbau - Trauerangebot

Insgesamt 1.080 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von enercity haben sich an der mittlerweile fünften Restcent-Aktion beteiligt. Ein Jahr lang haben sie ihre Restcents gemeinsam gesammelt und für einen guten Zweck gespendet.

Ubergabetermin der Restcent-Aktion 2015

Am Donnerstag, dem 10. Dezember 2015, konnte der Erlös dieser Aktion in Höhe von 10.387,39 Euro an die Einrichtung "Fuchsbau - Trauerangebot für Kinder und Jugendliche" in Hannover übergeben werden.

Leiterin des Trauer-Fuchsbaus, Erika Maluck, und Projektmitarbeiter Karsten Rubi nahmen die Spende von den enercity-Mitarbeitern Monika Heinemann und Markus Lenz (Restcent-Team), Jörg Lohmann und Eva Christoleit (Ideengeber) sowie von Jochen Westerholz, enercity-Arbeitsdirektor, entgegen.

enercity-Mitarbeiter spenden für den "Fuchsbau"

Bei der RestCent-Aktion spenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von enercity von ihrem Gehalt ein Jahr lang die Netto-Cent-Beträge hinter dem Komma für einen guten Zweck - also monatliche Beträge zwischen 1 und 99 Cents. Auch einige Jubilare spendeten einen Teil ihrer Geschenke der Aktion. Einmal im Jahr wird entschieden, wem der Erlös zugutekommen soll.

Der Fuchsbau, ein Projekt des ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen", begleitet Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben. Stirbt in einer Familie ein lieber Mensch, werden Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer leicht übersehen. Dabei brauchen gerade sie umfassende Hilfe. In der Einrichtung Fuchsbau erfahren junge Trauernde, dass sie nicht allein sind. Oft ist es leichter und hilfreicher auch andere junge Menschen um sich zu haben, die ähnliches erfahren haben. Das Projekt Fuchsbau will den Kindern und Jugendlichen Mut machen, ihren eigenen Trauerweg zu gehen. Sie sollen gestärkt den weiteren Lebensweg beschreiten ohne den geliebten Verstorbenen.

Spende ist für die Arbeit mit trauernden Kindern wertvoll

„Wir freuen uns sehr über die Spende der RestCent-Aktion und danken allen enercity-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die daran teilgenommen haben. Die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen wird von öffentlichen Stellen finanziell nicht unterstützt, somit sind wir auf Spenden angewiesen", so Erika Maluck anlässlich der Spendenübergabe.

Wofür der Erlös der Restcent-Aktion verwendet werden soll, steht bereits fest: „Einen Teil des Geldes möchten wir nutzen, um auch weiterhin das Therapiepferd "J.J." mit einer Trauertherapeutin im Fuchsbau anbieten zu können", erklärt Karsten Rubi. „Darüber hinaus haben wir vor etwa zwei Jahren einen Anbau realisiert, um für die steigende Zahl der trauernden Kinder und Jugendlichen genügend Platz anbieten zu können. Dieser Gruppenraum ist zwar über eine barrierefreie Rampe erreichbar, es fehlt aber an der entsprechenden Zuwegung, um allen Kindern, Jugendlichen und den Angehörigen die Erreichbarkeit zu ermöglichen. Dieses Projekt soll im Frühjahr realisiert werden."

Spende hilft Fachkräfte zu finanzieren

Da sich aufgrund der steigenden Anfragen der Fuchsbau nicht nur auf ehrenamtliche Arbeit stützen kann, müssen auch die Bezüge der ausgebildeten Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin Erika Maluck über Spendengelder finanziert werden. Auch hierfür soll ein Teil des Erlöses aus der RestCent-Aktion verwendet werden.

"Wir begrüßen das erneut tolle Ergebnis der Spendenaktion unserer Mitarbeitenden und freuen uns, dass die Zahl der Teilnehmenden in diesem Jahr nochmals angestiegen ist", lobt Jochen Westerholz das Projekt. Mit ihren Restcents können alle Mitwirkenden gemeinsam mit einem deutlichen Beitrag gesellschaftliche Verantwortung vor Ort übernehmen. Die Spende unterstützt jährlich gemeinnützige, soziale und wohltätige Organisationen und Projekte in Hannover und der Region (Einzelpersonen jedoch nicht). Alle im Unternehmen können Spendenziel-Ideen beim RestCent-Team einreichen. Einmal im Jahr entscheidet das Gremium, welcher Institution die Spende zugutekommt. Im September 2010 startete die von fünf Mitarbeitenden initiierte RestCent-Aktion erstmals. Jährlich sollen weiterhin RestCent-Spenden an soziale Projekte übermittelt werden.