Upcycling-Bastelideen für Kids

    Anzuchttöpfchen aus Zeitungspapier

    „Aus alt mach neu!“ Nach diesem Prinzip funktioniert das Upcycling. Dabei werden alte Dinge wie Kartons, Kisten oder Kleidungsstücke, die ansonsten auf dem Müll oder im Altkleidercontainer landen würden, wiederverwertet.

    Anzuchttöpfchen aus Zeitungspapier

    Während der Garten noch weitestgehend im Winterschlaf ruht, lässt sich die Zeit am Anfang des Jahres gut zum Vorziehen von Sommerblumen nutzen. So habt ihr zum Start der Gartensaison Anfang Mai bereits kräftige Gewächse, die ihr ins Beet auspflanzen könnt und die schon bald darauf blühen.

    Du brauchst:

    • Zeitungspapier
    • Schere
    • 1 leeren Salzstreuer (oder 1 leeres Glasgefäß in vergleichbarer Größe)
    • 1 Anzuchtschale (Gartencenter)
    • Anzuchterde
    • Sommerblumensaat (z. B. Saaten von Sonnenblumen, Astern, Löwenmäulchen, Petunien, Rittersporn, Dahlien, Nelken oder Fleißigem Lieschen)
    • 1 Pikierstab oder 1 alten Bleistift

    So geht’s:

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    1. Zeitungspapier falten

    Teilt für die Anzuchttöpfe zunächst eine Zeitungsseite in der Mitte und faltet die verbliebene Hälfte, sodass ein doppellagiger, circa dreißig mal zwölf Zentimeter langer Papierstreifen entsteht.

    2. Glasgefäß einrollen

    Dann wickelt ihr darin einen leeren Salzstreuer oder ein leeres Glasgefäß in vergleichbarer Größe ein, und zwar mit der offenen Seite nach oben.

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    3. Überstehendes Papier einknicken

    Nun knickt ihr das überstehende Ende des Zeitungspapiers in die Öffnung des Glases.

    4. Glasgefäß herausziehen

    Anschließend zieht ihr das Glas aus dem Papier – fertig ist der Anzuchttopf! Die Papiergefäße messen nun etwa sechs Zentimeter in der Höhe und vier Zentimeter im Durchmesser, wobei sich die Maße nach dem formgebenden Behälter richten und es nicht auf einen Zentimeter ankommt.

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    5. Anzuchttöpfe befüllen

    Danach werden die kleinen Anzuchttöpfe mit Anzuchterde gefüllt und in eine Anzuchtschale gestellt.

    6. Saatgut verteilen

    Bei der Aussaat der Blumensaat (im Foto oben werden Sonnenblumensamen ausgesät) solltet ihr jedes Korn mit einem Pikierstab circa einen Zentimeter tief in die Erde drücken. Wenn ihr keinen Pikierstab zur Hand habt, tut’s auch ein alter Bleistift. Danach muss das Saatgut vorsichtig angegossen werden. Die Anzuchtschale wird dann am besten an einen kühlen (aber nicht kalten!) hellen Ort gestellt. Wenn ihr die Gewächse nach dem letzten Frost (Ende April oder Anfang Mai) ins Beet auspflanzt, müssen die Papiertöpfe nicht entfernt werden – sie zersetzen sich dort von alleine.

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    Tipps gegen schimmelnde Papiertöpfe

    Anzuchttöpfe aus Zeitungspapier haben einen Nachteil: Sie fangen leicht an zu schimmeln. Vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren könnt ihr den Schimmel, wenn ihr die Papiertöpfe nicht zu feucht haltet. Außerdem hilft vorbeugend das Besprühen mit Essig. Ihr dürft das Hausmittel jedoch nicht mehr einsetzen, wenn eure Samen bereits gekeimt haben, weil die Säure sonst das empfindliche Pflanzengewebe schädigen kann.

    Text: Redaktion #positiveenergie. Fotos: Mein schöner Garten/Frank Schuberth.

    19. März 2021

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