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 Nahaufnahme von Kissen deren Bezüge aus Jerseygarn aus alten T-Shirts gehäkelt worden sind
Upcycling-Bastelideen

Gehäkelter Kissenbezug aus T-Shirt-Garn

„Aus Alt mach Neu!“ Nach diesem Prinzip funktioniert das Upcycling. Dabei werden alte Dinge wie Kartons, Kisten oder Kleidungsstücke, die ansonsten im Müll oder im Altkleidercontainer landen würden, wiederverwertet.

Gehäkelter Kissenbezug aus T-Shirt-Garn

Kissen machen jeden Raum im Handumdrehen wohnlich. Und egal, ob rund oder eckig: Als dekoratives Wohnaccessoire sind sie einfach unschlagbar. Damit die kuscheligen Hingucker auch garantiert zum eigenen Einrichtungsstil passen, näht oder häkelt man die Bezüge am besten selbst. Hier kommt die Anleitung für einen wunderschönen gehäkelten Kissenbezug aus alten T-Shirts.

Auf einem Tisch liegt Bastelzubehör das für das Herstellen eines gehäkelten Kissenbezugs aus T-Shirt-Garn benötigt wird

Sie brauchen:

  • 2–3 alte T-Shirts (je nach Wunsch in unterschiedlichen Farben, wenn der Kissenbezug bunt sein soll, oder in einander ähnelnden Farben, wenn es eher dezenter aussehen soll)
  • Schere
  • Häkelnadeln (in zum selbst zugeschnittenen Jerseygarn passender Stärke)
  • rundes Kissen-Inlay
  • Reißverschluss (wenn ein solcher eingearbeitet werden soll)

So geht’s:

Nahaufnahme einer Frauenhand die mit einer großen Schere ein T-Shirt in Streifen schneidet

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Jerseygarn kann ganz einfach aus alten T-Shirts selbst gemacht werden. Dazu jedes T-Shirt spiralförmig in einen langen Streifen schneiden, diesen Streifen dann einmal in die Länge ziehen, und schon rollen sich die Ränder zum fertigen Jerseygarn. Wer keine alten T-Shirts zum Recyceln hat, findet sie günstig auf dem Flohmarkt. Für einen Kissenbezug braucht man zwei bis drei alte T-Shirts.

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Gehäkelt wird in festen Maschen. Wie man feste Maschen häkelt, kann man sich bei YouTube anschauen, zum Beispiel hier.

Die Zahl der Maschen variiert je nach Materialstärke, Maschenfestigkeit und der Größe des Füllkissens. Man fertigt zwei gleich große Kreise, die zusammengehäkelt werden. Dafür mit einem Fadenring aus sechs festen Maschen beginnen. Wie das geht, kann man sich ebenfalls bei YouTube ansehen, etwa hier.

In der zweiten Runde jede Masche verdoppeln (= zwölf Maschen). Auch hierzu gibt es ein sehr gutes Erklärvideo bei YouTube. In der dritten Runde wird dann jede zweite Masche verdoppelt (= 18 Maschen). In der vierten Runde verdoppelt man jede dritte Masche (= 24 Maschen). Dabei die Farbe nach Belieben wechseln.

Hat der Kreis den Umfang der Kissenfüllung erreicht, den Faden vernähen und die losen Fäden auf der Rückseite einarbeiten. Auf diese Weise einen zweiten, gleich großen Kreis fertigen.

Nahaufnahme von zwei Frauenhänden die mit einer großen Häkelnadel eine Seite eines runden Kissens aus T-Shirt-Streifen häkelt
Nahaufnahme von zwei Frauenhänden die mit einer großen Häkelnadel die Vor- und Rückseite eines runden Kissens aus T-Shirt-Streifen zusammenhäkelt

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Die beiden Kreise aufeinanderlegen und entlang der Ränder mit Kettmaschen (eine Anleitung finden Sie unter anderem hier) oder mit festen Maschen zusammenhäkeln. Hier kann auf Wunsch auch ein Reißverschluss eingearbeitet werden. Oder die Öffnung zum Befüllen des Kissens wird mit einem andersfarbigen Garn verschlossen – so ist klar, wo aufgetrennt werden muss, wenn das Kissen gewaschen wird.

23. September 2022
Upcycling

Text: Redaktion #positive energie. Fotos: Peter Raider/living4media

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