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    Energiespartipps

    Strom sparen in der Weihnachtsbäckerei

    Wenn der Duft von Zimt und Nelken in der Luft liegt, ist sie da – die Adventszeit. Und mit ihr die Zeit für selbstgebackene Plätzchen. Wie sich Vanillekipferl, Zimtsterne und Co. auch nachhaltig backen lassen, verraten unsere sieben Tipps.
    71
    Prozent
    der Deutschen backen laut einer Erhebung von POSpulse in der Vorweihnachtszeit Kekse und Plätzchen.

    Die ersten Geschenke liegen bereits hübsch verpackt im Schrank, Wichtel und Rentiere erobern die Fensterbänke und abends funkeln tausend kleine Lichter in den Straßen. Spätestens jetzt wird jedem klar: das Weihnachtsfest rückt stetig näher. Höchste Zeit für selbstgebackene Plätzchen! Wer auch zu Weihnachten Wert auf Nachhaltigkeit legt, achtet dabei auf seinen Stromverbrauch. Wie das geht, erfahren Sie hier.

    Sieben Tipps für geringeren Stromverbrauch beim Backen

    1.

    Die Grundlage für energieeffizientes Backen ist die richtige Ausstattung. Beim Kauf eines Backofens lohnt sich der Blick auf das EU-Energielabel. Die farbliche Markierung zeigt dem Verbraucher in welcher Energieeffizienzklasse sich das Gerät befindet. Grün steht dabei für einen niedrigen Stromverbrauch. Bei Backöfen liegen die Energieeffizienzklassen zwischen A+++ (niedriger Verbrauch) und B (hoher Verbrauch).

    2.

    Das Energiesparen geht weiter beim Vorheizen des Ofens: Denn dieser Schritt kann häufig einfach übersprungen und somit eine Menge Energie gespart werden. Die meisten Teigarten dürfen tatsächlich direkt in die Röhre – mit Ausnahme von empfindlichen Exemplaren, wie beispielsweise Blätterteig.

    Plätzchen im Ofen
    Die gemeinsamen, vorweihnachtlichen Plätzchen-Backaktionen mit den Eltern oder Großeltern zählt für viele zu den schönsten Kindheitserinnerungen.

    3.

    Regel Nummer 3 lautet: Es muss nicht immer zwingend Ober- und Unterhitze sein. Durch die Umluft-Funktion kann die Temperatur um etwa 20 Grad reduziert werden und es dürfen bis zu drei Bleche gleichzeitig im Backofen sein. Dadurch ist eine Stromersparnis von 25 bis 40 Prozent möglich. Sofern es das Rezept also zulässt: Einfach mal umstellen.

    4.

    Der Backofen darf je nach Backzeit gerne etwa 5 Minuten früher ausgeschalten werden als im Rezept vorgegeben. So wird die Resthitze optimal genutzt. Dasselbe gilt übrigens auch für Herdplatten. Hier geht’s zu unseren zwölf Tipps für nachhaltigeres Kochen.

    200.000
    Posts
    mit dem Hashtag #lebkuchen gab es vergangenen Dezember auf Instagram. Die Deutschen stehen in der Weihnachtszeit also anscheinend ganz besonders auf Lebkuchen. Auf den Rängen zwei und drei folgen mit weitem Abstand #vanillekipferl und #spekulatius.

    5.

    Sind die Plätzchen im Ofen, kann man es kaum erwarten sie zu vernaschen. Aber, Achtung: Während des Backvorgangs sollte man die Finger von der Backofentür lassen und diese nicht ständig öffnen. Dadurch entweicht nämlich bis zu einem Drittel Wärme und das Gerät benötigt einen erhöhten Energieverbrauch, um wieder auf die ursprüngliche Temperatur aufzuheizen.

    6.

    Oft befinden sich im Backofen ungenutzte Roste und Bleche, die sonst keinen anderen Stauraum in der Küche finden. Diese sollten unbedingt herausgenommen werden, da sie sonst bei jedem Backvorgang mit aufgeheizt werden müssen, wodurch ebenfalls unnötig Energie verschwendet wird.

     

    7.

    Die Plätzchen sind fertig und der Ofen hat eine Reinigung bitter nötig? Falls Sie über ein neues Ofenmodell mit Selbstreinigungsfunktion verfügen, sollten Sie diese am besten erst anwenden, wenn der Weihnachtszauber vorbei ist.  Der Prozess benötigt sehr viel Energie und schadet so der Ökobilanz. Für die Reinigung zwischendurch reicht es mit einem feuchten Lappen über die Oberflächen zu wischen. Natürlich erst, nachdem die ersten Kekse genascht wurden …

    2. Dezember 2021
    Energiespartipps
    Heizen

    Text: Julia Lempart. Fotos: Getty Images (2).

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