02. Februar 2022

Für mehr klimafreundliche Fernwärme: Netzausbau in Hannover-Bothfeld

Klimafreundliche Fernwärme: Netzausbau in Hannover-Bothfeld

Hannover setzt bei der Wärmeversorgung immer mehr auch auf umwelt- und klimafreundliche Fernwärme. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität Hannovers bis 2035. Ab 7. Februar starten Bauarbeiten für die Verdichtung des Fernwärmenetzes im Stadtteil Bothfeld am Laher Kirchweg.

Gut 1,5 Kilometer neue Fernwärmeleitungen verstärken zukünftig das Netz im Nordosten Hannovers. Die Arbeiten in Hannover-Lahe sind in drei Bauabschnitte unterteilt, von denen zwei gleichzeitig starten. Der eine Bauabschnitt mit rund 920 Metern Trassenlänge startet am Montag, 7. Februar, an der Kreuzung Im Heidkampe / Laher Kirchweg. Die Straße Im Heidkampe wird zunächst im nördlichen Teil zwischen Laher Kirchweg und Hoffmann-von-Fallersleben-Straße gesperrt. Die Zufahrt für Anwohner zu ihren Grundstücken wird weiterhin ermöglicht. Der Durchgangsverkehr wird über den Laher Kirchweg und die Podbielskistraße umgeleitet. Davon ist auch die Buslinie 631 zwischen Altwarmbüchen und Noltemeyerbrücke betroffen.

Die Arbeiten für die 400 Meter-Trasse zum weiteren Bauabschnitt beginnen zeitgleich am 7. Februar an der Kreuzung Adolf-Emmelmann-Straße /Im Heidkampe. Die Adolf-Emmelmann-Straße wird zunächst im östlichen Teil zwischen Im Heidkampe und Gebrüder-Hartmann-Straße gesperrt. Für Anwohner ist Zufahrt zu ihren Grundstücken weiterhin möglich.

Der letzte Bauabschnitt in der Riethorst mit 190 Meter Leitungstrasse zwischen den Straßen Thieshof und Kirchhorster Straße beginnt etwas später, voraussichtlich am Dienstag, 1. März. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2022 dauern, wobei die Maßnahmen zur Verkehrslenkung begleitend an den jeweiligen Baufortschritt angepasst werden.

Durch die Verdichtung des östlichen Fernwärmenetzes in der Umgebung der Einspeiser Müllverbrennungsanlage (MVA) und der neu entstehenden Klärschlammverwertungsanlage in Hannover-Lahe lässt sich die dort produzierte Wärme besser nutzen. Bisher ist die MVA über eine rund fünf Kilometer lange Transportleitung mit dem zentralen Fernwärmenetz Hannovers verbunden. Mit der Erweiterung des Fernwärmenetzes in Lahe steigert enercity die Abnahmekapazität um gut ein Fünftel. Außerdem erhöht sich mit der hydraulischen Anpassung die Versorgungssicherheit im östlichen Fernwärmenetz.

Die enercity Netzgesellschaft mbH bittet ihre Kundinnen und Kunden um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen entlang des Trassenbaus.


Über enercity - treibende Kraft der Energiewelt von morgen

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von 5,0 Milliarden Euro und mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands (Stand: 2021). Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kundinnen und Kunden zu verbessern.


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Carlo KallenPressesprecher
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