13. Dezember 2021enercity PresseSmart CityVernetzung

Smarte Abfallbehälter für Hannovers City


  • enercity und aha starten Pilot-Projekt mit 20 schlauen Abfallbehältern
  • Sensoren erfassen Füllstand und melden ihn über spezielles Funknetzwerk
  • Weniger CO2, mehr Sauberkeit, höhere Lebensqualität in der Stadt
Personen v.l.n.r.: aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz; Martin A. Prenzler, Geschäftsführer City-Gemeinschaft Hannover e. V. ; Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Finanz- und Ordnungsdezernent; enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva

Unter der Überschrift „smart waste“ haben die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) und der Energiedienstleister enercity am Montag ein Pilot-Projekt zur Erprobung digitaler Füllstandssensorik gestartet. Dazu haben aha und enercity 20 Abfallbehälter mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die den Füllstand erkennen und weitermelden. enercity vernetzt die Behälter über ein Funk-Netzwerk mit der Stadtreinigung. Über diese Live-Datenübertragung erhält die Stadtreinigung von aha eine aktuelle Übersicht über die Füllstände der Behälter, kann diese bedarfsgerecht leeren und die Anfahrtsrouten optimieren, um Zeitbedarf, Kosten und Emissionen zu senken.

„Mit smarten Abfallbehältern haben wir die Möglichkeit, zeitnah und gezielt überquellende Papierkörbe zu verhindern“, freut sich Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Finanz- und Ordnungsdezernent. „Digitale Lösungen tragen dazu bei, die Standortattraktivität Hannovers weiter zu steigern und die Innenstadt noch sauberer und lebenswerter zu machen.“

Die in die Behälter integrierten Ultraschallsensoren erkennen, wann der Behälter voll ist. Sie sind robust, wasser- und stoßfest und in ein LoRaWAN-Funknetzwerk integriert. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein Netzwerk für reichweitenstarke, drahtlose Funktechnologie, das sich besonders durch Energieeffizienz beim Senden auszeichnet.

„Vernetzte Städte und Regionen stiften nachhaltig Nutzen für die Menschen, die dort leben. Mit intelligenten Lösungen steigern wir die Lebensqualität in Hannover“, sagt enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. „Ich freue mich, dass wir mit diesem zukunftsweisenden Projekt die Infrastruktur der Stadt digitalisieren und damit einen weiteren Beitrag zur Energieeffizienz, zur CO2-Senkung und zum Klimaschutz in der Stadt leisten.“

Das Pilotprojekt ist auf sechs Monate ausgelegt. Zehn Stand- und zehn Hängebehälter wurden in der Innenstadt mit der modernen Technik ausgestattet, um die digitale Füllstandssensorik zu erproben. Ein besonderer Fokus liegt auf der möglichen Nutzung der Füllstandsdaten für die Planung und Umsetzung einer optimalen Tourenlogistik in der Behälterleerung.

„Wir haben, in Abstimmung mit den Projektpartnern, bewusst die Innenstadt Hannovers ausgewählt“, betont aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Hier gibt es erfahrungsgemäß ein höheres Abfallaufkommen. Zudem kann die durchgehend besetzte City-Betriebsstätte kurzfristig auf ein höheres Abfallaufkommen, etwa bei Veranstaltungen, reagieren.“

„Wir setzen uns dafür ein, dass sich Hannovers City von seiner besten Seite zeigt. Sicherheit, Sauberkeit und der damit verbundene Aufenthaltskomfort in Hannovers Mitte gehören zu unseren Hauptanliegen“, sagt Martin A. Prenzler, Geschäftsführer City-Gemeinschaft Hannover e. V. „Mit den smarten Abfalleimern gehen wir einen digitalen Schritt weiter, unsere City noch attraktiver zu machen.“


Über enercity - treibende Kraft der Energiewelt von morgen

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro und rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands (Stand 2020). Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kundinnen und Kunden zu verbessern.


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Carlo KallenPressesprecher
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Dirk HaushalterPressesprecher

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