Auto auf der Straße
    Elektromobilität

    Umsteigen wird immer einfacher!

    Auf Elektromobilität umzusatteln lohnt sich – nicht nur wegen der damit einhergehenden Steuererleichterungen. Auch der Kauf eines E-Autos und die Anschaffung einer privaten Ladestation werden vom Gesetzgeber gefördert.

    Der Elektromobilität gehört die Zukunft: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden allein im Jahr 2020 rund 194.200 Pkw mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen – so viele wie nie zuvor und dreimal so viele wie im Vorjahr. Auch das Jahr 2021 startete mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Zwischen Januar und April 2021 sind bereits 88.510 rein batteriebetriebene Elektroautos neu zugelassen worden.

    E-Auto laden
    Der Umstieg auf Elektromobilität wird derzeit von Bund, Ländern und Kommunen großzügig gefördert.

    Zahlreiche Förderprogramme und Vergünstigungen

    Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für ein Elektroauto – aus gutem Grund: Durch Unterstützung des Bundes, der Länder und einzelner Kommunen ist ein Umstieg heute so lohnenswert und leicht wie nie zuvor. Die Förderprogramme umfassen Zuschüsse zum Auto- und Ladesäulenkauf ebenso wie spezielle Steuervergünstigungen.

    Ein Ende der Förderungen ist dabei keineswegs in Sicht: Laut Strategiepapier „Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität“ sollen in den nächsten Jahren nicht nur die Lademöglichkeiten in der Stadt und auf dem Land ausgebaut werden. Auch die Fahrer von Stromern sollen weiter profitieren, etwa in puncto Steuern und Abgaben.

    Von diesen Vergünstigungen profitieren E-Mobilisten auch heute schon:

    E-Auto-Kauf: Bis zu 9000 Euro vom Staat

    Käufer eines ausschließlich elektrisch betriebenen Fahrzeugs erhalten bis 2025 einen Umweltbonus von bis zu 9000 Euro, Anträge dafür können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Denselben Vorteil genießt übrigens, wer seinen Pkw auf einen reinen Elektroantrieb umrüstet. Und: Für die Umrüstung ihrer Fahrzeugflotte zahlt das Bundesfinanzministerium Firmen sogar einen Nachteilsausgleich.

    Die eigene Wallbox: 900 Euro KfW-Zuschuss

    Auch wer seinen Stromer an seiner privaten Ladesäule zu Hause aufladen möchte, bekommt einen Zuschuss: Von der KfW-Bank gibt es hierfür 900 Euro. Laut Verkehrsministerium gehen derzeit täglich etwa 2500 neue Anträge auf Förderung einer Ladestation ein. Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Gesamtfördersumme im Mai deshalb schon zum dritten Mal aufgestockt worden, auf insgesamt eine halbe Milliarde Euro. Für enercity-Kunden sind weitere 200 Euro Förderung für eine private Ladestation drin – damit winkt sogar eine Ersparnis von insgesamt 1100 Euro bei der Anschaffung einer privaten Ladestation.

    Wallbox
    enercity-Kunden erhalten insgesamt 1100 Euro Förderung für die Anschaffung einer eigenen Wallbox.

    Förderung der E-Mobilität: Erhebliche Steuervorteile

    Die Bundesregierung will die E-Mobilität weiter vorantreiben und erreichen, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sind. Deshalb bleiben E-Autos durch einen Beschluss vom Oktober 2020 auch weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Das gilt auch für alle zwischen 2020 und 2025 erstmals zugelassenen Elektro-Pkw.

    Und auch Pendler können sich 2021 über neue Steuervorteile freuen: Seit dem Inkrafttreten der neuen Pendlerpauschale im Januar werden konventionelle Antriebe bei der Kfz-Steuer für ihren CO₂-Ausstoß abgestraft, alternative, umweltfreundlichere Antriebe hingegen gefördert.

    Trotz der vielen guten Gründe für einen Antriebswechsel kursieren noch immer einige Bedenken gegenüber E-Autos. Etwa, dass Elektrofahrzeuge zu teuer seien, eine geringe Reichweite hätten oder weniger Fahrspaß böten. Fakt oder Mythos? Wir haben die Vorurteile gegenüber E-Autos gecheckt.

    Text: Manuel Stark. Fotos: Getty Images, plainpicture, enercity AG.

    22. Juni 2021

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