


Wärme aus Klärschlamm: Ein Meilenstein in Hannover
Jährlich verwertet unsere Monoverbrennungsanlage in Hannover-Lahe 130.000 Tonnen Klärschlamm. Bei der thermischen Verwertung von Klärschlamm entsteht Wärme, die für das Fernwärmenetz genutzt wird.
Herkunft: Der Klärschlamm stammt überwiegend aus Klärwerken in einem Umkreis von bis zu 200 Kilometern.
Leistung: Die Anlage stellt jährlich rund 56 Millionen Kilowattstunden Wärme für das Fernwärmenetz bereit.

So wird der Klärschlamm verwertet
Verarbeitung: Der Klärschlamm wird in einem rund 3.100 Kubikmeter großen Speicher zwischengelagert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Er wird bei etwa 100 °C vorgetrocknet und anschließend in einem Wirbelschichtofen bei rund 850 °C thermisch verwertet.
Nutzung der entstehenden Wärme: Die bei der thermischen Verwertung entstehenden Rauchgase werden im weiteren Prozess abgekühlt. Dabei wird Wärme zurückgewonnen und zur Erwärmung von Wasser für die Fernwärmeversorgung in Hannover genutzt. Ein Teil der im Prozess entstehenden Wärme wird dadurch in das Fernwärmenetz eingespeist.
Abgasreinigung: Die Anlage verfügt über eine mehrstufige Abgasreinigung. Die Abgase durchlaufen mehrere Reinigungsstufen, in denen gas- und partikelförmige Schadstoffe abgeschieden, umgewandelt oder gebunden werden.
Maßnahmen zur Begrenzung von Gerüchen: Der Klärschlamm wird in geschlossenen Fahrzeugen angeliefert und in geschlossenen Bereichen angenommen und verarbeitet. Geruchsbelastete Abluft wird erfasst und behandelt.
Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm: Die Anlage dient der thermischen Verwertung von Klärschlamm. Ein Teil der dabei entstehenden Wärme wird für die Fernwärmeversorgung in Hannover genutzt.