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Pusteblume
15-jähriges Jubiläum

enercity-Härtefonds hilft Menschen in Hannover

2026 feiert der enercity-Härtefonds e. V. sein 15-jähriges Jubiläum. Entstanden ist er aus einer Kooperation zwischen enercity und der Landeshauptstadt Hannover. Ziel des Fonds ist es, Menschen zu unterstützen, die unverschuldet in finanzielle Not geraten. Seit seiner Gründung hat er bereits tausenden Betroffenen geholfen, schwierige Lebenslagen zu überbrücken und Energiesperren zu verhindern.

Wer ein gesichertes Einkommen hat, für den stellen die Ausgaben für Miete, Strom, Lebensmittel oder Kleidung meist keine große Herausforderung dar. Doch eine Krankheit, ein Schicksalsschlag oder andere unvorhersehbare Ereignisse können dazu führen, dass das Geld plötzlich nicht mehr ausreicht. Jedes Jahr geraten Menschen in und um Hannover unverschuldet in finanzielle Not und können ihre Energierechnungen nicht mehr begleichen. Werden infolgedessen die Abschläge über einen längeren Zeitraum nicht gezahlt oder Ratenverträge für Nachzahlungen aus Rechnungen nicht eingehalten, droht im schlimmsten Fall eine Sperrung der Energieversorgung.

25.000 Sperrfälle in 15 Jahren verhindert

Damit die Energielieferung gar nicht erst eingestellt wird, haben enercity und die Landeshauptstadt Hannover 2011 den enercity-Härtefonds e. V. ins Leben gerufen und ein gemeinsames Vorgehen vereinbart. Dieses sieht vor, dass enercity in möglichen Härtefällen den Mahn- und Sperrprozess vorübergehend aussetzt. Währenddessen klären die zuständigen Stellen, ob ein Anspruch auf gesetzliche Unterstützung besteht. Ist keine staatliche Hilfe möglich und liegt nachweislich eine unverschuldete Notlage vor, springt der Härtefonds ein. Die Mittel werden auf Antrag der beiden kommunalen Einrichtungen bewilligt. So erhalten Betroffene finanzielle Unterstützung, um ihre Energieversorgung aufrechtzuerhalten.

Lampe
Der enercity-Härtefonds unterstützt enercity-Kundinnen und -Kunden, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind und denen eine Strom-, Gas- oder Wassersperrung droht.

Mehr als 420.000 Euro hat enercity bisher in den Härtefonds investiert. Dass diese Unterstützung ankommt, zeigen die Zahlen: Seit der Gründung des Fonds konnten rund 25.000 drohende Sperrfälle abgewendet werden. Jahr für Jahr profitieren rund 1.650 Menschen in Hannover und der Region von dem Angebot.

Portrait Christian Haferkamp

Der Härtefonds beweist, dass Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt ganz konkret wirken können.

Christian HaferkampVorsitzender des enercity Härtefonds e. V. und Chief Sales Officer bei enercity

Soziale Verantwortung vor Ort

Als Grundversorger trägt enercity eine besondere Verantwortung für die Energieversorgung in Hannover und der Region. Das Energieunternehmen stellt sicher, dass Haushalte auch dann mit Strom oder Gas versorgt werden, wenn nach einem Umzug noch kein neuer Vertrag besteht oder ein bisheriger Anbieter ausfällt. Weil viele Menschen in der Region auf diese Versorgung vertrauen, sieht enercity auch eine soziale Verantwortung gegenüber denjenigen, die unverschuldet in eine schwierige Lebenssituation geraten. Der Härtefonds soll in solchen Fällen schnell und unbürokratisch helfen.

Erfolgsmodell mit messbarer Wirkung

Seit Gründung des Härtefonds ist die Zahl der Energiesperren bei enercity um rund 60 Prozent zurückgegangen. Für das Energieunternehmen ist dies ein Beleg dafür, dass die enge Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover, dem Jobcenter und den Sozialbehörden wirkt. Der Härtefonds zeigt, wie soziale Unterstützung und kommunale Kooperation dazu beitragen können, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu entlasten.

16. Oktober 2026
Hannover

Autor: Redaktion #positiveenergie. Foto: Getty Images, enercity/Philipp Sonnack.

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