Harley Davidson
    Heizen im Betrieb

    Contracting: neue Heizungsanlage, null Investitionen

    Die alte Ölheizung austauschen geht leichter, als viele denken. Das gilt für Privatleute wie für Unternehmen. Die Harley-Davidson-Niederlassung in Hannover-Hainholz modernisierte ihre Heizungsanlage mithilfe der Wärme-Experten von enercity vollkommen stressfrei und überraschend unkompliziert. Dank eines Contracting-Vertrages fielen dabei nicht einmal Investitionskosten an.

    „Das wird teuer“ – da war sich Oliver Kellner sicher. Es war Anfang 2019, und Kellner, Prokurist der Harley-Davidson-Niederlassung in Hannover-Hainholz, hatte einige Arbeit vor sich. Seit Anfang des Jahres hatte das Unternehmen eine neue Geschäftsführung, und wie so oft in solchen Situationen sollte nun grundlegend modernisiert und renoviert werden. Kellner, zu dessen Aufgabenbereich auch die Planung von betrieblichen Investitionen gehört, organisierte vieles davon. Aber ein Punkt auf der Liste bereitete ihm Magengrummeln: Die alte Ölheizung sollte weg.

    Nicht, dass er die alte Anlage hätte behalten wollen, die hinter einer Spanplattenwand in der Werkstatt stand. Im Gegenteil. „Der Tank war mindestens 50 Jahre alt, aber nicht einmal das wussten wir ganz genau“, sagt Kellner. Die Kilowatt-Angaben, die anzeigen, bis zu welcher Temperatur der Kessel maximal erhitzt werden kann, waren jedenfalls nicht mehr zu entziffern. Besonders problematisch: Regelmäßig fiel das Gerät aus. „Wenn das am Wochenende passierte, war es besonders unangenehm. Dann brauchten wir montags Stunden, um die Räume wieder warm zu bekommen“, erinnert sich Kellner. Ganz zu schweigen vom ökologischen Aspekt. „Das war eine Dreckschleuder im Vergleich zu innovativen neuen Anlagen.“ Dennoch: Den Tank entfernen, den Brenner entfernen und eine neue Heizungsanlage einbauen – lohnte sich das? „Ich dachte: Das wird ein Riesenaufwand und ziemlich teuer“, sagt Kellner. Nach Recherchen bei befreundeten Handwerksfirmen rechnete er mit rund 35.000 Euro Anschaffungs- und Ausbaukosten. Doch am Ende ging alles viel einfacher – und günstiger. Die Lösung lieferten die Wärme-Experten von enercity.

    Porträt Oliver Kellner
    Hochzufrieden: Oliver Kellner, der den Heizungstausch als Prokurist der Harley-Davidson-Niederlassung in Hannover-Hainholz bei enercity beauftragt hatte.
    Alexandra Lorenz

    „Eine neue Heizungsanlage anzuschaffen, schont das Klima in beträchtlichem Maße.“

    Alexandra LorenzBereichsleiterin Dezentrale Lösungen und Engineering bei enercity

    Anreize zum Heizungstausch

    „Ich kannte enercity ja als zuverlässigen Strom- und Energieversorger“, sagt Kellner, „deshalb dachte ich: Vielleicht wissen die, ob man sich den Umbau fördern lassen kann.“ Also schrieb er über ein Kontaktformular auf der Webseite eine Nachricht mit dem Stichwort „Austausch Ölheizung“. Kurze Zeit später rief ihn ein enercity-Berater zurück und präsentierte ihm ein Rundum-sorglos-Angebot.

    „Unser Ziel ist es, für den Tausch der Anlagen einen Anreiz zu schaffen“, sagt Alexandra Lorenz, Bereichsleiterin Dezentrale Lösungen und Engineering bei enercity. Denn noch heizt jeder vierte Haushalt in der Region Hannover mit Öl, das entspricht rund 8000 Heizungen. „Würden sie alle ausgetauscht, könnte man bis 2035 mehr als 800.000 Tonnen CO₂ einsparen“, sagt Lorenz, „Eine neue Heizungsanlage anzuschaffen, schont das Klima also in beträchtlichem Maße.“

    Werkstatt Harley Davidson
    Warme Werkstatt: Seit enercity die alte Ölheizung ausgetauscht hat, gibt es im Winter keine Probleme mehr.

    Contracting bedeutet auch: Der Kunde muss sich um nichts kümmern

    Einer dieser Anreize sind Contracting-Verträge, die ähnlich wie das Leasing von Autos funktionieren: Der Kunde muss die Heizungsanlage nicht kaufen, sondern zahlt einen monatlichen Betrag über einen vorgegebenen Zeitraum hinweg, an dessen Ende er die Anlage zurückgeben oder als Eigentümer übernehmen kann. Während der Vertragslaufzeit, die üblicherweise bei 10 oder 15 Jahren liegt und mit der technischen Nutzungsdauer der Anlage einhergeht, übernimmt enercity die Wartung und anfallende Reparaturen. „Ich wusste vorher gar nicht, dass es so etwas gibt“, sagt Oliver Kellner, „das Beste an dem Angebot aber war, dass wir selbst gar nichts mehr tun mussten.“ Denn auch die Organisation und Durchführung der Installation übernahm enercity. Eine Fachfirma saugte das Altöl mit einem Spezial-Lkw ab und zerlegte dann den Kessel. „Davon habe ich fast nichts mitbekommen“, sagt Kellner, „und die Umbauarbeiten hat eine Firma ausgeführt, deren Inhaber ein Kunde von uns war. Der kannte sogar schon die Räumlichkeiten.“ Ganze zwei Tage dauerte der Aus- und Einbau. „Wir mussten nicht einmal den Geschäftsbetrieb unterbrechen“, sagt Kellner.

    Eine Energieberatung sparte weitere Kosten

    Statt in einer Rate zahlt der Motorradhändler die neue Anlage nun über sieben Jahre ab. Die Summe, die er ursprünglich für den vollständigen Kaufpreis eingeplant hatte, nutzte er, um den Harley-Davidson-Showroom für die Motorräder in seinem Ladengeschäft neu zu gestalten. Ganz nebenbei schlug ihm der enercity-Berater noch vor, einen Energieeffizienz-Check im Unternehmen durchzuführen. Dabei kam heraus, dass es wesentlich effizientere Beleuchtungsmittel gibt als die, die Kellner für eine geplante Renovierung einkaufen wollte. Kellner zieht ein positives Fazit: „Somit hat es sich für uns doppelt ausgezahlt, dass ich mich an einen Energieversorger wie enercity gewendet habe.“

    Die Wärmelösung, die genau zu Ihnen passt – ganz einfach mit enercity!

    Von der umweltfreundlichen Wärmepumpe bis zur modernen, hocheffizienten Gasbrennwerttherme – wer eine neue Heizungsanlage sucht, findet bei enercity sein Wunschprodukt. Und das im Rundum-Sorglos-Paket: Mit dem Contracting-Vertragsmodell zahlen Geschäfts- und Privatkunden in Hannover und Region lediglich eine monatliche Gebühr und der Energiedienstleister sorgt im Gegenzug für Installation und Wartung der neuen Heizung, Störungsdienst inklusive. Das spart Investitionskosten von mehreren Tausend Euro. Die Heizungs-Experten von enercity beraten zum jeweils optimalen Heizsystem, zu öffentlichen Förderungen und zu den Zuschüssen des enercity-Fonds proKlima.

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    Text: Claus Hornung. Foto: Franz Bischof.

    5. Oktober 2021

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