24. August 2015enercity Presse

Beginn der Baugrunduntersuchung zum geplanten Windpark Esperke


Das gemeinsame Windprojekt Esperke von enercity und den Wirtschaftsbetrieben Neustadt schreitet voran. Ende August 2015 startet die Baugrunduntersuchung zu den fünf geplanten Windenergieanlagen im Nordosten von Neustadt am Rübenberge.

In der letzten Augustwoche beginnt die Untersuchung des Baugrundes zwischen den Ortsteilen Esperke (Neustadt) und Hope (Gemeinde Lindwedel), wo in naher Zukunft ein Windpark entstehen soll. Im Vorfeld wurden vor Ort Vermessungsarbeiten vorgenommen. Ab dem 24. August untersuchen Bodensachverständige die Tragfähigkeit des Bodens sowie die generelle Baugrundeignung. "Auf dieser Basis können wir die geeigneten Fundamente für die Windenergieanlagen auswählen", erläutert enercity-Projektleiter Frank Dollmann.

Entscheidung im Herbst 2015

Laut dem Terminplan der Stadtverwaltung will der Rat der Stadt Neustadt seine Entscheidung zum Teilflächennutzungsplan "Wind" im Herbst 2015 treffen. "Nach Auslegung der Planungen und Beteiligung der Öffentlichkeit rechnen wir mit der Ausweisung der sogenannten Windvorrangfläche im Laufe des Jahres 2016", so Dollmann zur weiteren Entwicklung. Läuft dann bei der detaillierten technischen Umsetzung alles nach Plan, beginnt der Bau des Windparks noch im Jahr 2016, wofür natürlich die Erteilung der Baugenehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) Voraussetzung ist.

Untersuchung der Baugrundverhältnisse

Bei der nun startenden Baugrunduntersuchung werden Schürfe, Bohrungen oder Sondierungen eingesetzt, um Aussagen über die Baugrundverhältnisse zu erlangen. Anhand eines Schurfes kann die Bodenschichtung erkannt und Bodenproben für die Untersuchung im Labor entnommen werden. Für tiefere Bodenschichten werden Bohrungen durchgeführt. Auch wird der Grundwasserstand gemessen, ein wichtiger Einflussfaktor bei der Planung eines Bauwerks. Sondierungen sind notwendig, um die mögliche Belastung des Bodens und dessen Setzungen zu ermitteln.

Hintergrundinformation zu enercity / Stadtwerke Hannover AG:

Unter der Dachmarke "enercity - positive energie" versorgt die Stadtwerke Hannover AG über 650.000 Menschen mit Strom, Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser sowie einer breiten Palette an energienahen Dienstleistungen. enercity setzt dabei als kommunaler Energieversorger verstärkt auf den Ausbau der Windenergie in der Region Hannover und in den umliegenden Landkreisen. Als kompetenter Partner für Kommunen, private Investoren und regionale Unternehmen bilden wir alle Wertschöpfungsstufen in der Projektentwicklung, der Errichtung, der Finanzierung sowie der Betriebsführung und der Stromvermarktung ab. Mit einem Jahresumsatz von rund 2,45 Milliarden Euro gehört die Stadtwerke Hannover AG zu den großen kommunalen Energieversorgern Deutschlands.

Hintergrundinformation zu den Wirtschaftsbetrieben Neustadt:

Die Stadt Neustadt bündelt unter dem Dach der Wirtschaftsbetriebe ihre wirtschaftlichen Aktivitäten. Hierzu zählen der Betrieb von Energienetzen und Energielieferungen, die über Tochterunternehmen wie die Stadtwerke und die Stadtnetze abgewickelt werden. Für weitere Betätigungsfelder wie Einrichtungen des ruhenden Verkehrs (Parken) und die Vermietung und Verpachtung von Immobilien stellen die rund 85 Angestellten der Tochterunternehmen, insbesondere die der Stadtnetze, ihre Dienste bereit.


Über enercity – treibende Kraft der Energiewelt von morgen

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro (2019) und rund 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kunden zu verbessern.

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Pressekontakt
Dirk HaushalterPressesprecher
Carlo KallenPressesprecher

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