01. April 2020enercity Presse

Erstmals mehr als drei Milliarden Euro Umsatz: enercity weiter auf Wachstumskurs


Die enercity AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück: Erstmals in der Geschichte des Unternehmens haben die Umsatzerlöse die 3-Milliarden-Euro-Marke übertroffen. Auch der Gewinn konnte gesteigert werden. enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva: „Wir sind auf einem guten Weg, unsere strategischen Ziele zu erreichen.“

Der Energiedienstleister enercity bleibt auf Wachstumskurs: Der Gesamtumsatz legte im Geschäftsjahr 2019 kräftig zu und stieg um 27 Prozent (663,3 Mio. Euro) auf 3,1 Milliarden Euro. Auch der Gewinn lag mit 118,5 Mio. Euro höher als im Vorjahr (115,4 Mio. Euro). Das EBIT bleibt mit 137,4 Mio. Euro auf hohem Niveau stabil. „enercity treibt die Vernetzung der Energiewelt voran und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Kunden – den Erfolg dieser Strategie kann man an den Zahlen ablesen“, sagte enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz. Mit Blick auf die Corona-Krise betonte sie die besondere Verantwortung, die es in den kommenden Monaten zu übernehmen gilt.

Das Unternehmen konnte 2019 bundesweit zahlreiche Neukunden hinzugewinnen und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Im strategischen Fokus des Unternehmens stehen mehr denn je innovative Dienstleistungen für die vernetzte Stadt. Die mit der Smart City verbundenen Erwartungen und Bedürfnisse der Bevölkerung hat das Unternehmen Ende vergangenen Jahres in einer Studie ermittelt. Ergebnis: Die Menschen wünschen sich von der intelligenten Stadt Angebote, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ihnen mehr freie Zeit im Alltag schaffen. „Wir fassen das als Auftrag auf – und erweitern das Angebot an smarten Lösungen für unsere Kunden kontinuierlich, insbesondere im Bereich E-Mobilität”, sagte Zapreva. Bis 2025 plant das Unternehmen Investitionen von insgesamt 1,5 Milliarden Euro.

Positiver Kundentrend, Strom- und Gasabsätze steigen stark an

Die Kundenzahlen von enercity haben sich 2019 trotz starken Wettbewerbs im Markt positiv entwickelt. Die Strommenge bei enercity lag im Jahr 2019 mit 18.973 Gigawattstunden (GWh) um 64,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (11.543 GWh). Die Gasmenge ist mit 60.676 GWh um 29,5 Prozent gestiegen (Vorjahr: 46.383 GWh). Der lokale Fernwärmeabsatz lag mit 1.203 GWh um 2,4 Prozent geringfügig unter dem Wert des Vorjahres (1.232 GWh). Der Wasserabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 43 Mio. Kubikmeter gesunken.

Erneuerbare Stromproduktion auf Rekordhoch

enercity baut für seine Kunden die Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien konsequent weiter aus. Bei der Stromerzeugung von insgesamt 3.110 GWh konnte der Anteil an Erzeugung aus erneuerbaren Energien auf 38,4 Prozent gesteigert werden (Vorjahr: 36,8 Prozent). Die erneuerbare Wärmeerzeugung ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig (400 GWh in 2019 gegenüber 1.152 GWh in 2018). Maßgeblicher Grund hierfür ist der Verkauf der Anteile an der litauischen Danpower Baltic UAB in 2019. Unterdessen investiert enercity in grüne Wärme im Heimatmarkt, um den Erneuerbaren Anteil hierbei zu erhöhen.

Mehr grüne Fernwärme für Stadt, Region und das ganze Land

„Die klare Ausrichtung des Unternehmens auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien stärkt nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die kommunale Wirtschaft“, sagte Zapreva mit Blick auf den Anschluss der enercity-Fernwärmeleitung an die Müllverbrennungsanlage der Energy from Waste Hannover GmbH in Hannover-Lahe. Enercity kann nun bis zu 25 Prozent des jährlichen Fernwärmebedarfs Hannovers nahezu CO2-neutral bereitstellen - ein Meilenstein auf dem Weg zur grünen Wärmewende. Der nächste Schritt wird der Bau der thermischen Klärschlammverwertungsanlage in Hannover sein. Dort wird enercity ab 2023 aus Klärschlamm grüne Fernwärme produzieren. „Klärschlamm gehört nicht aufs Feld“, sagte Zapreva. Auch außerhalb der Region Hannover baut enercity seine Aktivitäten rund um grüne Wärme aus. Jüngstes Projekt: enercity versorgt die Bewohner des Wohnquartiers Schlei-Terrassen in Kappeln (Schleswig-Holstein) mit Wärme aus Holz und Biogas und erweitert dafür das dortige Fernwärmenetz mit neuen Leitungen.

Da dreht sich was: enercity baut Windkraft weiter aus

Wind ist eine unerschöpfliche Ressource, die es zu nutzen gilt - deshalb treibt enercity den Ausbau der Windkraft weiter voran. In Brandenburg entstand vergangenes Jahr der Windpark Klettwitz 2.2 mit insgesamt zehn modernen Windkraftanlagen (Vestas Typ V117). In Sachsen-Anhalt wird der Windpark Jeetze um sechs neue Windkraftanlagen erweitert, die 2020 in Betrieb gehen werden. Insgesamt liegt die installierte Leistung des enercity Windenergie-Portfolios mittlerweile bei 345 Megawatt. Dank einer jährlichen Stromproduktion von 652 GWh versorgt das Unternehmen umgerechnet mehr als 260.000 private Haushalte mit Naturstrom aus Windenergie – und zählt damit zu den größten Akteuren im Bereich der Onshore-Windenergieerzeugung in Deutschland. Bis zum Jahr 2030 soll die jährliche Stromproduktion auf 2.000 GWh steigen, rund 800.000 Haushalte wird enercity dann mit umweltfreundlichem Windstrom beliefern.

Smarte Lösungen für den Ausbau der Elektromobilität

„Die Menschen wollen von der Stadt der Zukunft vor allem mehr Klimaschutz. Und Klimaschutz geht nicht ohne Elektromobilität“, so enercity-Chefin Zapreva. Vor diesem Hintergrund setzt enercity auf nutzer- und umweltfreundliche Ladelösungen. Jüngstes Highlight in diesem Bereich: Die erste Ultra-Schnellladesäule Hannovers. An der Turboladesäule mit 350 Kilowatt Ladeleistung können Autofahrer ihr E-Fahrzeug in nur wenigen Minuten aufladen. An verkehrsgünstiger Lage nahe B6 und der Autobahn A2 entstehen auf dem Gelände der Gastronomiekette Finca & Bar Celona insgesamt zehn Ladepunkte, davon vier Schnell-Ladestationen. „Beim Thema E-Mobilität denken wir vor allem an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden“ sagte Zapreva auch mit Blick auf die weiteren enercity-Ladelösungen. Diese reichen von der kompakten Ladebox an der Straßenleuchte für E-Autofahrer ohne private Lademöglichkeit bis zu Wallboxen in Tiefgaragen von Neubaukomplexen. Insgesamt hat das Unternehmen bisher rund 800 Ladepunkte installiert.

Ausblick: Kundenbedürfnisse im Fokus, Corona-Auswirkungen noch nicht absehbar

Das aktuell laufende Geschäftsjahr wird geprägt sein von der Coronavirus-Pandemie. Die konkreten Auswirkungen sind für das Unternehmen derzeit noch nicht absehbar. Zurzeit muss nicht nur enercity, sondern die gesamte Energiebranche die bisher noch nicht dagewesene Situation nahezu täglich neu bewerten. Um sich weiterhin erfolgreich im Strukturwandel der Energiewirtschaft zu behaupten und den gewandelten Kundenanforderungen gerecht zu werden, setzt enercity auf die umfassende Digitalisierung aller Geschäftsbereiche. Das Unternehmen baut daher die Geschäftsfelder Elektromobilität, Intelligente Technologien und innovative Kundenlösungen im Bereich Strom kontinuierlich aus. Daneben steht der Ausbau der erneuerbaren Energien im strategischen Fokus des Unternehmens. Schwerpunkte bilden hier die Windkraft an Land und die Photovoltaik.


Den enercity-Geschäftsbericht 2019 finden Sie unter www.enercity.de/geschaeftsbericht

Fotomaterial:

Portraitfotos der enercity-Vorstandsvorsitzenden Dr. Susanna Zapreva:
https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=562IQsQPUGMT

Fotos vom Gesamtvorstand der enercity AG:
https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=80QWCXWGT5tB

Fotos der Schnellladestationen in Hannover-Marienwerder:
https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=97vBUhre5Wov


Über enercity – treibende Kraft der Energiewelt von morgen

Die enercity AG mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen. Der Konzern zählt mit einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro (2019) und rund 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Das Unternehmen versorgt rund eine Million Menschen mit Strom, Wärme, Erdgas und Trinkwasser. Darüber hinaus bietet enercity energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, dezentrale Kundenlösungen, Telekommunikation und smarte Infrastruktur. Motivation von enercity ist es, die Lebensqualität seiner Kunden zu verbessern.

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Pressekontakt
Dirk HaushalterPressesprecher
Carlo KallenPressesprecher

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