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21. Juli 2022enercity PresseKlimaschutzÖkostromErneuerbare EnergienEnergieproduktion

Dächer der Landeshauptstadt Hannover werden Sonnenkraftwerke


  • Landeshauptstadt und enercity starten Photovoltaik-Kooperation für die Dächer der Landeshauptstadt Hannover
  • Ziel: Sechs Megawatt Leistung von 150 kommunalen Gebäuden
  • Hannovers OB Onay: „Sichtbare Vorbilder für die Energiewende“
  • enercity-CEO Zapreva: „Sonnenenergie mitten aus der Stadt kompensiert CO2-Emissionen von mehr als 3.000 Autos“
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva kooperieren beim Ausbau der Photovoltaik

Der umfangreiche Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung in Hannover ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt und der enercity AG. Beide haben dazu nun einen weitreichenden Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ab sofort mietet der Energiedienstleister geeignete kommunale Dachflächen, um darauf Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) zu errichten und selbst zu betreiben.

„Die Landeshauptstadt will die Nutzung der Sonnenenergie in Hannover voranbringen und begrüßt diesen effektiven Beitrag zur Klimaneutralität der Stadt. Mit der Kooperation nutzen wir als Immobilienbesitzerin weitere Potenziale, um die angestrebten Klimaziele zu erreichen“, erklärte dazu Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. „Damit entstehen sichtbare Vorbilder für die Energiewende“, betonte Onay zur PV-Kooperation mit enercity.

Sechs Megawatt auf 30.000 Quadratmetern Dachfläche

enercity errichtet auf eigene Kosten PV-Anlagen auf von der Stadt gemieteten Dächern, betreibt diese und vermarktet den erzeugten Solarstrom. Insgesamt handelt es sich (als Zielwert) um rund 30.000 Quadratmeter Dachflächen auf rund 150 potenziell geeigneten Liegenschaften, die derzeit noch im Detail geprüft werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen die Flächen für die Stromerzeugung genutzt werden. Entsprechend werden die einzelnen Dachflächen für jeweils 20 Jahre von enercity gepachtet. Der Umfang der hierbei entstehenden PV-Anlagen wird eine Gesamtleistung von sechs Megawatt (peak) haben. 

„Sonnenenergie mitten aus der Stadt ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt erhöhen wir das Ausbautempo bei Photovoltaik und verbessern damit auch die Klimabilanz Hannovers“, sagte Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der enercity AG. „Mit den PV-Dachflächen lassen sich 2.500 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, das entspricht den jährlichen Emissionen von mehr als 3.000 Autos.“ So lassen sich 5,4 Gigawattstunden Grünstrom pro Jahr erzeugen, so viel wie fast 2200 Haushalte in Hannover jährlich an Strom verbrauchen.


Über enercity – die Partnerin für intelligente Energie aus dem Norden für ganz Deutschland
Die enercity AG ist die integrierte Partnerin für die Energie- und Wärmewende aus dem Norden. Wir bauen, betreiben und vernetzen erneuerbare Energien, grüne Wärmesysteme und Speicher: Durch die intelligente Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität schaffen wir ein stabiles, zukunftssicheres und klimaneutrales Gesamtsystem. Wir wandeln Milliarden-Investitionen in regionale Wertschöpfung um und stärken den Standort für Industrie, Kommunen und Haushalte. Wir setzen auf technologische Flexibilitätslösungen, um die Energiepreise durch smarte Steuerung stabil zu halten und die Wende bezahlbar zu machen. enercity ist der verlässliche Anker in einer komplexen Welt – wir machen die Energiewende zum Heimvorteil für die gesamte Region und für Deutschland. Mit einem Umsatz von rund 6,21 Milliarden Euro und rund 4.000 Mitarbeitenden zählt der Konzern zu den größten kommunalen Energieunternehmen Deutschlands (Stand: Geschäftsjahr 2025). Weitere Informationen: www.enercity.de/presse


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