
11. März 2026enercity PresseElektromobilität
Neuer Deutschlandnetz-Schnellladepark an der A36 bei Wernigerode eröffnet
- enercity bringt leistungsstarke Ladeinfrastruktur nach Sachsen-Anhalt
- Schnellladen – dank leistungsstarker 400 kW Hypercharger
- 100 Prozent Ökostrom für nachhaltiges Fahren

Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur entlang deutscher Autobahnen schreitet voran: Auf dem Parkplatz Regensteinblick Süd an der A36 bei Wernigerode in Fahrtrichtung Bernburg ist der erste Deutschlandnetz-Schnellladepark in Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen worden. Errichtet wurde der Schnellladepark durch enercity: Das Energieunternehmen aus Hannover ist als Teil der autostrom plus GmbH am bundesweiten Ausbau des Deutschlandnetzes beteiligt.
Hochleistungs-Schnellladen mit bis zu 400 kW
Der Standort ist mit zwei Schnellladesäulen des Herstellers Alpitronic vom Typ Hypercharger 400 ausgestattet. Jede Säule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer maximalen Leistung von bis zu 400 Kilowatt – geladen wird mit 100 Prozent Ökostrom. Das Bezahlsystem unterstützt alle gängigen Ladekarten sowie Debit- und Kreditkarten.
„Mit dem neuen Schnellladepark an der A36 ist eine leistungsstarke Lademöglichkeit an einer wichtigen Verkehrsachse im Harz entstanden. Damit wird das Reisen mit dem E-Auto auf der Harzautobahn noch komfortabler“, sagt Ingo Krogmann, Product Master E-Mobilität bei enercity. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partner:innen einen weiteren wichtigen Baustein für eine verlässliche Schnellladeinfrastruktur entlang deutscher Autobahnen zur Verfügung stellen können.“
Deutschlandnetz: flächendeckende Schnellladeinfrastruktur
Der Standort an der A36 ist Teil des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV), in dessen Rahmen insgesamt rund 4.000 Schnellladepunkte für Elektroautos entlang deutscher Autobahnen entstehen. Künftig sollen E-Autofahrer:innen alle zehn Fahrminuten eine Lademöglichkeit erreichen können.
Der Betrieb des neuen Schnellladestandorts erfolgt durch die autostrom plus GmbH im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes. Es ist der erste Deutschlandnetz-Schnellladepark im Gebiet der Niederlassung Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen).
Als Teil des Autostrom-Konsortiums verantwortet enercity Planung, Aufbau und technische Umsetzung der Ladeinfrastruktur. Das Konsortium hatte sich 2024 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Auftrag für Schnellladeparks mit mehr als 300 Ladepunkten auf unbewirtschafteten Rastanlagen an deutschen Autobahnen gesichert. Regensteinblick Süd ist bereits der 14. Schnellladepark, den enercity für das Deutschlandnetz errichtet hat, weitere acht folgen noch in diesem Jahr.
enercity als starker Partner für Ladeinfrastruktur
Mit umfassender Erfahrung als Charge Point Operator (CPO) gehört enercity zu den etablierten Anbietern für öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Bundesweit hat das Unternehmen bereits rund 1.700 öffentliche Ladepunkte in 47 Kommunen errichtet. Den größten Anteil betreibt enercity in Hannover, weitere Standorte befinden sich unter anderem in Hamburg, Oldenburg, Recklinghausen und Wolfsburg.




