
Der Bass gibt den Takt vor: Nik West und 60 Jahre Jazz am Rathaus
Für Quincy Jones ist sie eine „Baaad mama jama“, für Steven Tyler schlicht „holy funkadelic“. Wenn Nik West am Himmelfahrtstag das Festival spielt, rückt ein Instrument ins Zentrum, das im Jazz oft das Fundament legt, hier aber die Führung übernimmt: der E-Bass. Die US-Amerikanerin, die oft als „Königin der Bassisten“ bezeichnet wird, bildet den Kern eines Programms, das in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum rahmt. Seit sechs Jahrzehnten prägt der Jazz Club Hannover die Musikkultur der Stadt; ein Anlass, den der Club mit einer Jubiläumstour und dem gewachsenen Open-Air-Festival feiert.
Dr. Vanessa Erstmann, die erste Vorsitzende des Jazz Clubs Hannover, sieht in der diesjährigen Ausgabe eine besondere Qualität: „In diesem Jahr bringen wir den Jazz in einer neuen Intensität in die Stadt.“ Sie betont dabei die verlässliche Struktur hinter den Kulissen: „enercity ist dabei unsere engste Partnerin und wir freuen uns wirklich sehr, dass wir mit einem ausgedehnten Festivalprogramm zu Himmelfahrt erneut gemeinsam einen runden Geburtstag feiern.“

10:30-11:30 Uhr: Knut Richter Swingtett
11:40-12:00 Uhr: Gospelchor
12:10-13:00 Uht Big Band Berenbostel
13:30-14:45 Uhr: Lutz Krajenski Big Band feat. Atrin Madani
15:10-16:40 Uhr: Nik West
17:00-18:30 Uhr: Botticelli Baby
Dass der Platz vor dem Rathaus zur zentralen Bühne wird, hat für Hannover eine strategische Bedeutung. Oberbürgermeister Belit Onay verweist auf den Status Hannovers als UNESCO City of Music: „Am Himmelfahrtstag gibt es für alle Jazzfans nur einen ‚Place to be‘ – und der ist vor dem Neuen Rathaus.“ Onay erwartet, dass das Festival wie in den Vorjahren Zehntausende anzieht, die „umsonst und draußen das hochklassige Programm“ genießen.
Dieses Prinzip der Offenheit ist Teil des unternehmerischen Selbstverständnisses von enercity. Für die Vorstandsvorsitzende Aurélie Alemany geht die Unterstützung über ein klassisches Sponsoring hinaus: „Als kommunales Unternehmen tragen wir Verantwortung für die Stadt und die Menschen.“ Für sie ist das Festival ein Beleg für eine lebendige Stadtgesellschaft, die durch Offenheit und Begegnung definiert wird; wenn Zehntausende Menschen zusammenkommen, entstehe ein besonderer Moment von Gemeinschaft.
Kulturelles Highlight für Hannover
Der musikalische Tag auf dem Platz der Menschenrechte folgt einer klaren Dramaturgie. Er beginnt um 10.30 Uhr mit dem Knut Richter Swingtett, das klassischen Swing mit Latin-Elementen verbindet. Nach einem Kurzkonzert des Gospelchores um 11.40 Uhr übernimmt um 12.10 Uhr die Big Band des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel die Bühne. Das Ensemble wurde 2025 erneut als beste Jugend-Bigband Deutschlands ausgezeichnet. Nach den offiziellen Grußworten um 13 Uhr widmet sich die Lutz Krajenski Big Band ab 13.30 Uhr dem Werk von Roger Cicero, dessen Todestag sich 2026 zum zehnten Mal jährt. Gemeinsam mit dem Sänger Atrin Madani werden Ciceros Kompositionen neu interpretiert.
Nach dem Hauptauftritt von Nik West um 15.10 Uhr beschließt die Dortmunder Formation Botticelli Baby ab 17 Uhr den Tag. Ihr „Junk“-Stil mischt Gypsy Jazz mit Punk-Ästhetik und markiert den rauen Abschluss des Festivals. Bereits am Vorabend, dem 13. Mai, bietet die „enercity Jazz Night“ im Schauspielhaus einen exklusiven Rahmen, bei dem Nik West ebenfalls auftritt.
E-Bike für enercity-Kund:innen zu gewinnen
Das Festival wird von rund 40.000 Besucher:innen frequentiert. Da die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt begrenzt sind, empfiehlt sich die Anreise mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr. Neben der Musik bietet enercity zudem einen praktischen Anreiz: Unter www.enercity.de/jazz haben Kund:innen die Chance, ein E-Bike im Wert von 3500 Euro zu gewinnen.
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