Wasserwerk Grasdorf

Das traditionsreiche Wasserwerk Grasdorf ist technisch auf dem neuesten Stand. Eine moderne physikalische Entsäuerungsanlage und UV-Desinfektion sorgen für eine gute Wasserqualität.

Wasserwerksgebäude Grasdorf

Bildbeschreibung: Das Wasserwerksgebäude in der Grasdorfer Leinemasch

Um die Wasserversorgung langfristig zu sichern, beschloss der Magistrat der Stadt Hannover 1887 den Bau eines neuen Grundwasserwerks in der Feldmark bei Grasdorf in der Leineaue. Im Jahr 1899 wurde der erste Kubikmeter gefördert. Auch heute ist das Wasserwerk noch in Betrieb – mit modernster Technik.

Technische Daten

UV-Desinfektionsanlage Wasserwerk Grasdorf

Bildbeschreibung: Die UV-Desinfektionsanlage

Fördermenge

ca. 5% des Trinkwassers für das Netzgebiet
Spitzenleistung 12.000m³ pro Tag

Wassergewinnung

Wassergewinnungsgebietsfläche von 27km²
9 Vertikal-Filterbrunnen mit einer Leistung von insgesamt 100m³/h
7 Horizontal-Filterbrunnen mit 4 bis 5 Filtersträngen in 8m Tiefe und Förderleistungen von 85 bis 170m³/h

Wasseraufbereitung

2 geschlossene Filterkessel mit 40m² Fläche und 4m mächtigen Kiesschichten
kombinierte Luft-Wasser-Rückspülanlage
UV-Desinfektionsanlage

Einspeisung von Talsperrenwasser aus dem Harz

bis 12.000m³ pro Tag
Mischung mit dem Trinkwasser aus dem Wasserwerk Grasdorf

Wie aus Flusswasser Grundwasser wird

Wasserwerk Grasdorf

Bildbeschreibung: Wasser aus der Leine

Da der natürliche Grundwasserstrom nicht das ganze Jahr über konstant fließt, wird das Grundwasser durch frisches Wasser aus der Leine angereichert. Nach seiner Belüftung und Vorklärung wird es in sieben Versickerungsbecken großflächig auf das Wassergewinnungsgebiet verteilt. Das Wasser sickert dann langsam durch eine eineinhalb Meter dicke Sandschicht in die tieferen Bodenschichten. Zahlreiche Mikroorganismen und die Filterwirkung des Bodens reinigen das Wasser auf natürliche Weise – so wird aus Flusswasser Grundwasser.

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